Gemeinde Sylt

Öffnungszeiten

Rathaus und Bahnweg 20-22

Öffnungszeiten:

Mo.-  Fr.     8.00 – 12.30 Uhr
Mo.+ Do.  14.00 – 17.00 Uhr

oder nach Vereinbarung

Das Standesamt Sylt ist an Freitagen
nur für Eheschließungen geöffnet.

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Inselverwaltung 
Gemeinde Sylt /Amt Landschaft Sylt

Rathaus
Andreas-Nielsen-Straße 1/ Bahnweg 20-22
25980 Sylt / Westerland

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25969 Sylt / Westerland

Telefon 04651-851-0
Fax 04651-851-290
E-Mail: info@gemeinde-sylt.de

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Gemeinde Sylt - Aktuelles

Einen Vorgeschmack auf die Herbst- und Winterstürme gab in den Abendstunden des Samstags das Sturmtief „Zeljko“. Die Insel Sylt blieb dabei trotz Orkanböen bis zu 120 km/h von nennenswerten Schäden verschont. Dies ist insbesondere den vorbeugenden Maßnahmen des Krisenstabes und mehrerer Veranstalter zu verdanken, galt doch das besondere Augenmerk den Großzelten. Bereits um 18 Uhr trat der Krisenstab unter Leitung von Bürgermeister Nikolas Häckel zusammen und verfügte angesichts der Wetterlage kurz darauf eine Anordnung zur Räumung und Sicherung mehrerer Großzelte bis spätestens 20 Uhr. Betroffen waren davon das Dorfteichfest in Wenningstedt, der InselCircus in Wenningstedt, der Zirkus Busch am Flughafen, der Surf-Cup in Westerland sowie das Poloturnier in Keitum.

Die nachfolgenden Kontrollen durch die Polizei ergaben keinerlei Beanstandungen. Das Timing erwies sich als perfekt, sollten sich nach der amtlichen Warnung des Deutschen Wetterdienstes Windböen nach 21 Uhr doch auf bis zu 120 km/h ergeben.

Sehr zufrieden zeigte sich Nikolas Häckel mit der Zusammenarbeit des Krisenstabs, dem Vertreter des Ordnungsamtes der Gemeinde Sylt, der Polizei, der Feuerwehren und des DRK angehören: „Schnelle Einsatzbereitschaft und eine gute Koordination der Abläufe prägten die Stabsarbeit an diesem Abend. Das ist eine gute Basis für künftige Extremsituationen. Doch letztlich sind wir natürlich vor allem froh, dass Sylt wie auch das Festland vor größeren Schäden bewahrt blieben.“

 

Am 22. Juli 2015 trifft sich um 14 Uhr der Seniorenbeirat der Gemeinde Sylt im Rathaus im Büro des Bürgervorstehers (A5). Es werden aktuelle Themen besprochen.

 

Wie schon in den letzten Jahren, sind auf Sylt auch in diesem Jahr wieder Vorkommen der Herkulesstaude (Riesen-Bärenklau) gemeldet worden. Die in der Blüte zwar attraktive Pflanze ist sehr gefährlich. Auf die Haut gelangter Pflanzensaft kann bei anschließender Sonnenbestrahlung zu schwerwiegenden Verbrennungen und Entzündungen führen. In Einzelfällen kann es bei einem längeren Aufenthalt unmittelbar neben den Pflanzen zu Atemnot und einer bis zu drei Wochen anhaltenden akuten Bronchitis kommen. Zurzeit blühen die Pflanzen noch nicht. Eine Einzelpflanze kann jedoch bis zu mehrere 10.000 Samen entwickeln, die hauptsächlich durch Wind verbreitet werden.Baerenklau1

Daher empfiehlt das Amt für Umwelt-, Landschaft- und Küste die Pflanzen schon jetzt rigoros zu entfernen. Die Rodung der Stauden geschieht am zweckmäßigsten durch Kappen der Pflanzenstängel dicht am Boden noch vor der Reife.
Die Dolden sollten über den Hausmüll und nicht über die Biotonne entsorgt werden.

Beim Entfernen der Pflanzen sollten Handschuhe getragen und ein Kontakt der Pflanze mit der Haut unbedingt vermieden werden. Nach dem ersten Roden ist von Zeit zu Zeit eine Nachkontrolle wichtig, da die Pflanzen nachsprießen.

Standorte der „Herkulesstaude“ können dem Amt für Umwelt,- Landschaft- und Küste über E-Mail hauke.hansen@gemeinde-sylt.de oder unter der Rufnummer 04651-851450 gemeldet werden.

Baerenklau2

Soweit möglich werden die Eigentümer dann ermittelt, benachrichtigt und zum Entfernen der Pflanzen aufgefordert.

In einer gemeinsamen Aktion der LZV-Landschaftswarte (Mitglieder des Naturschutzdienstes) und der Mitarbeiter des Amtes für Umwelt, Landschaft und Küste der Gemeinde Sylt wurde bereits das Jakobs-Kreuzkraut auf einer gemeindlichen Morsumer Fläche am Parkplatz Nösse entfernt.
jakobkreuzkraut

Auf Sylt hat sich das Jakobskreuzkraut seit einigen Jahren enorm auf Weiden, an Wegrändern und an Bahnböschungen usw. ausgebreitet. Die Sylter Gemeinden bemühen schon seit 2006, auf die Gefahren durch Jakobskreuzkraut hinzuweisen und eine Entfernung zu veranlassen.

Jakobs-Kreuzkraut ist stark giftig für Pferde und Rinder und etwas weniger giftig für Schafe und Ziegen. Auf der Weide wird Jakobs-Kreuzkraut teilweise gefressen, hier vor allem Pflanzen im Rosettenstadium und durch junge Tiere. Die Bitterstoffe bilden sich erst in der aufwachsenden Pflanze und werden deshalb von erfahrenen Tieren oft gemieden, dieses gewährt jedoch keinen hinreichenden Schutz. Das Gift (Pyrrolizidinalkaloide) bleibt in konserviertem Futter wie Heu oder Silage erhalten, während die Bitterstoffe abgebaut werden und so wird auch das Jakobs-Kreuzkraut gern gefressen.

Selbst die Aufnahme von geringen Gift-Mengen über eine lange Zeit ist sehr gefährlich, da es nicht im Organismus abgebaut werden kann und letztendlich lebensbedrohlich für die Tiere ist.
Pyrrolizidinalkaloide sind auch für den Menschen gefährlich. Zum Beispiel können die Gifte durch Bienen aufgenommen und im Sommerhonig angereichert werden.
Das Jakobs-Kreuzkraut hat ein hohes Vermehrungspotential, jede Pflanze kann bis zu 150.000 Samen bilden, die mit dem Wind verbreitet werden.
Das Ministerium für Energiewende, Landwirtschaft, Umwelt und ländliche Räume empfiehlt verstärkt die Entfernung nach den Giftfunden im Honig.
Der Landschaftszweckverband Sylt (LZV) bittet deshalb, Vorkommen vor der Samenreife und einer weiteren Verbreitung möglichst umgehend zu entfernen. Die Pflanzen sollten wg. der Giftstoffe und Samen nicht auf dem Kompost oder in der Biotonne sondern über den Hausmüll entsorgt werden.

Weitere Informationen erhalten sie in einem kurzem Flyer und einer ausführlichen Broschüre des Landesamtes für Landwirtschaft, Umwelt und ländliche Räume Schleswig-Holsteins über folgende links:
http://www.umweltdaten.landsh.de/nuis/upool/gesamt/wildpflanzen/flyer_senecio.pdf
http://www.umweltdaten.landsh.de/nuis/upool/gesamt/wildpflanzen/senecio.pdf