Gemeinde Sylt

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Rathaus und Bahnweg 20-22

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Das Standesamt Sylt ist an Freitagen
nur für Eheschließungen geöffnet.

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Inselverwaltung 
Gemeinde Sylt /Amt Landschaft Sylt

Rathaus
Andreas-Nielsen-Straße 1/ Bahnweg 20-22
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Mit der Vorstellung des Wohnraumentwicklungskonzeptes 2025 im Bauausschuss der Gemeinde Sylt am gestrigen Montag, findet ein seit rund vier Jahren laufender insularer Abstimmungs- und Planungsprozess nun langsam sein Ende. Vor vier Jahren beschlossen alle Gemeinden der Insel Sylt, gemeinsam etwas gegen den fortlaufenden Verlust an Dauerwohnraum zu unternehmen. Inselweit wurden zuerst  im Rahmen eines Wohnungsmarktkonzeptes die Erfordernisse, Bedarfe und Zielgruppen ermittelt. Dies führte unter anderem zu der Erkenntnis, dass inselweit rund 2850 Wohnungen fehlen um in den nächsten Jahren nur den Status quo zu erhalten.

Im Rahmen des Wohnraumentwicklungskonzeptes (WEK) wurden im Teil A der Einsatz des öffentlichen Planungsrechtes und ergänzende privatrechtliche Absicherungen analysiert, um geeignete Instrumente zur Sicherung bestehenden und geplanten Dauerwohnraumes zu erhalten. Diese aufwändigen Untersuchungen, die nur mit Hilfe im Baurecht tätiger externer Fachanwälte möglich war, dauerte deutlich länger als die Ermittlung der Potenzialflächen für den Wohnungsneubau, die mit dem Beschluss des Teiles B des WEK in der Gemeindevertretung am 21. August 2014 für die Gemeinde Sylt ihr Ende fanden.

Mit der Vorstellung des Teil A im Bauausschuss erhält nun auch die Gemeinde Sylt nun einen Handlungsleitfaden an die Hand, der es ihr ermöglicht, sowohl in bestehenden Baugebieten, als auch bei neuen Dauerwohnbauvorhaben, die für das Vorhaben geeignetsten öffentlich rechtlichen Instrumente, wie beispielsweise Bebauungspläne oder bestimmte städtebauliche Verträge zu erarbeiten, die alle nur ein Ziel haben: „Dauerwohnraum zu sichern, dauerhaft zu erhalten und auch bezahlbar zu gestalten“. Es verwundert nicht, dass die beste Lösungsmöglichkeit hierfür ist, wenn sich das Grundstück in Gemeindeeigentum befindet und kommunaler Wohnungsbau betrieben wird. Der Teil A zeigt aber auch auf, wie sich private Grundstückseigentümer oder private Bauträger zukünftig insular in die Erhaltung oder Schaffung von Dauerwohnraum mit einbringen können.

Mit eingebunden in diesen Prozess war das Land Schleswig-Holstein, das den gesamten Planungs- und Abstimmungsprozess über all die Jahre hinweg fachlich und finanziell mit einem Betrag von 115.000 Euro förderte.