Gemeinde Sylt

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Öffnungszeiten

Rathaus und Bahnweg 20-22

Öffnungszeiten:

Mo.-  Fr.     8.00 – 12.30 Uhr
Mo.+ Do.  14.00 – 17.00 Uhr

oder nach Vereinbarung

Das Standesamt Sylt ist an Freitagen
nur für Eheschließungen geöffnet.

____________________________________

Inselverwaltung 
Gemeinde Sylt /Amt Landschaft Sylt

Rathaus
Andreas-Nielsen-Straße 1/ Bahnweg 20-22
25980 Sylt / Westerland

Postfach 1664
25969 Sylt / Westerland

Telefon 04651-851-0
Fax 04651-851-290
E-Mail: info@gemeinde-sylt.de

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Anhand der jährlich einzureichenden Steuererklärung ermittelt das zuständige Finanzamt den Gewerbeertrag, hieraus wird der Gewerbesteuermessbetrag für das jeweilige Veranlagungsjahr festgestellt.
Der Gewerbesteuermessbetrag wird mit dem Hebesatz der Gemeinde multipliziert. Daraus ergibt sich die Höhe der Gewerbesteuer.

 


Der Hebesatz wird durch die jeweilige Gemeindevertretung festgelegt und beschlossen.

 

Steuern sind grundsätzlich bis zum Fälligkeitstermin zu entrichten.
In Ausnahmefällen ist eine spätere oder (Raten) Zahlung möglich. Grundsätzlich ist eine Stundung schriftlich zu beantragen. Der Stundungsantrag muss wirtschaftlich begründet sein, dies ist dann der Fall, wenn der Steuerschuldner durch die pünktliche Entrichtung der Zahlung unverschuldet in ernsthafte Zahlungsschwierigkeiten geraten würde. Gestundete Beträge werden verzinst.

Das Grundsteuergesetz unterscheidet in:

- Grundsteuer A für Grundstücke der Land- und Forstwirtschaft
- Grundsteuer B für bebaute und unbebaute Grundstücke

Das zuständige Finanzamt Nordfriesland ermittelt den Einheitswert nach den Vorschriften des Bewertungsgesetzes und erteilt dem Grundstückseigentümer einen Einheitswertbescheid. Bei der Einheitsbewertung wird der Grundsteuermessbetrag ermittelt.
Dem Grundstückseigentümer wird der Grundsteuermessbetrag durch Erteilung eines Bescheides (meist zeitgleich mit dem Einheitswertbescheid) bekannt gegeben. Die Höhe der Grundsteuer wird ermittelt, indem der Grundsteuermessbetrag mit dem individuellen Prozentsatz (Hebesatz) multipliziert wird.

Jede Gemeinde bestimmt individuell, mit welchem Hebesatz die Grundsteuer zu erheben ist. 

Hebesätze 2014 in der Gemeinde Sylt.

 

Grundsteuer A

Grundsteuer B

Rantum

330 v. H.

330 v. H.

Sylt-Ost 

330 v. H.

330 v. H.

Westerland

330 v. H.

330 v. H.


Hebesätze 2014 im Bereich des Amtes Landschaft Sylt

 

Grundsteuer A

Grundsteuer B

Hörnum

330 v. H.

330 v. H.

Kampen

300 v. H.

300 v. H.

Wenningstedt

300 v. H.

310 v. H.

List

310 v. H.

310 v. H.

Die Grundsteuer ist am 15. Februar, 15. Mai, 15. August und 15. November fällig. Auf Antrag des Steuerpflichtigen kann die Grundsteuer auch am 01. Juli in einem Jahresbetrag entrichtet werden.

Die Grundsteuer wird gemäß dem Stichtagsprinzip (1. Januar) stets nach den Verhältnissen zu Beginn des Kalenderjahres festgesetzt. Wer am 1. Januar Eigentümer und damit Steuerschuldner ist, schuldet die gesamte Jahressteuer. Abweichende privatrechtliche Vereinbarungen zwischen Verkäufer und Erwerber im Kaufvertrag haben keinen Einfluss auf die Steuerpflicht des Verkäufers. Der Verkäufer kann privatrechtliche Ansprüche aus dem Kaufvertrag geltend machen und die anteilige Grundsteuer vom Erwerber einfordern.

Wer einen Hund anschafft oder mit einem Hund zuzieht, hat ihn innerhalb von 14 Tagen anzumelden. Für den Fall das ein Hund abgeschafft wird, abhanden kommt oder verstirbt ist der Hund innerhalb von 14 Tagen abzumelden. Im Falle der Veräußerung oder Abgabe des Hundes sind Name und Anschrift des Erwerbers oder neuen Besitzers anzugeben.
Die Hundesteuermarken sind bei der müssen bei der Abmeldung des Hundes wieder abgegeben werden. Die Steuerpflicht entsteht mit dem Beginn des Kalendermonats, in dem der Hund in einen Haushalt aufgenommen wird, frühestens mit Beginn des Kalendermonats, in dem der Hund drei Monate alt wird.
Die Steuerpflicht endet mit Ablauf des Kalendermonats, in dem der Hund abgeschafft wird, abhanden kommt oder verstirbt.


Ja. Der Hundehalter darf Hunde außerhalb seiner Wohnung oder seines umfriedeten Grundbesitzes nur mit der Hundesteuermarke umherlaufen lassen. Die Hunde müssen die Hundesteuermarke am Halsband tragen.
 


Die Gemeinde händigt bei Verlust Ersatzmarken aus. Die Ersatzmarken sind gebührenpflichtig.

Näheres zu den Voraussetzungen die zu einer Steuermäßigung bzw. zu einer Steuerbefreiung führen regeln die Satzungen der jeweiligen Gemeinde.

Höhe der Hundesteuer im Bereich der Gemeinde Sylt (Ortsteile Rantum, Sylt-Ost und Westerland)

a) für den ersten Hund:...................................66,- €
b) für den zweiten Hund:................................192,- €
c) für jeden weiteren Hund:............................ 288,- €
d) für jeden gefährlichen Hund:........................768,- €
e) für jeden weiteren gefährlichen Hund:.........1.536,- €

Höhe der Hundsteuer im Bereich des Amtes Landschaft Sylt

         

für den ersten Hund

für den zweiten Hund

für jeden weiteren Hund

für jeden gefährlichen Hund

Hörnum

75,- €

100,- €

150,- €

648,- €

Kampen

78,- €

138,- €

198,- €

780,- €

Wenningstedt

50,- €

  90,- €

125,- €

648,- €

List

64,- €

128,- €

192,- €

648,- €


Die Zweitwohnungssteuer berechnet wird nach der JRM (Jahresrohmiete) und dem eigen Verfügen können. Erläuterung der JRM: von Objekt zu Objekt unterschiedlich. Wird vom Finanzamt in Leck ermittelt.

Hebesatz: gemäß Satzung zur Zweitwohnungssteuer, in den Sylter Gemeinden unterschiedlich.
Hochrechnungsfaktor: 4,44 ist seit dem Jahr 1998 festgeschrieben durch das statistische Landesamt festgelegt.
Berechnung der Vermietungstage:
Fremdvermietungstage ohne der eigenen Nutzung (Nutzungsprozentsatz) die %-Steuersatz-Berechnung in den Gemeinden ist unterschiedlich (siehe Satzung zur Zweitwohnungssteuer)
Höhe des Steuerbetrages: ergibt sich aus der JRM (in DM) x 4,44 (Hochrechnungsfaktor): den Euro (1,95583) x Hebesatz x event. Nutzungsprozentsatz (siehe Vermiettage)
Höhe der Vorauszahlung:
die Höhe der Vorauszahlung ist identisch mit dem Betrag der im Vorjahr festgesetzten Summe.
Wie soll der Erklärungsbogen ausgefüllt werden?:
Erläuterung der noch unterschiedlichen Erklärungsbögen
Fragen zur Kapitalanlage:
eine Kapitalanlage ist dann gegeben, wenn das Objekt nicht vom Eigentümer und dessen Angehörigen genutzt werden kann und auch nicht genutzt wird (nachweislich); z.B.Dauermieter.
Ab wann / bis wann muß ich Zweitwohnungssteuer?:
die Zweitwohnungssteuer ist eine Quartalssteuer in dem Quartal des Kaufes bzw. Verkaufes wird abgerechnet, sobald der Name des Käufers 
und dessen Anschrift vollständig bzw. der Einheitswertbescheid des Finanzamtes vorliegt.


Die Beratungsstelle ist die Anlaufstelle für die durch das Ordnungsamt Sylt untergebrachten Flüchtlinge. Hier erfahren sie Alltagshilfen, z. B. bei Antragstellungen, Vermittlung zu Kontakten im Ehrenamt, Orientierungshilfen auf der Insel und vieles mehr.

Ziel der Beratungsstelle ist die „Hilfe zur Selbsthilfe“, d. h. wir arbeiten nicht für, sondern mit den Flüchtlingen, z. B. um zu zeigen, wie sie sich in unserer Kultur und unseren Strukturen zurechtzufinden.

Wenn Sie in Ihrer ehrenamtlichen Tätigkeit oder als Nachbar eine Person oder eine Familie unterstützen möchten, unterstützen Sie uns bitte, indem Sie nicht anstelle der Betroffenen handeln, sondern mit ihnen gemeinsam nach Lösungen suchen. In diesem Zusammenhang heißen wir Sie gern als Begleitperson in unserer Beratungsstelle willkommen.

Für die Insel Sylt gelten nachfolgende Öffnungsmöglichkeiten:

 

Öffnungszeiten

 

 


Sie stecken mitten im Umzugschaos?

Wer kennt es nicht: Die Umzugskartons stapeln sich, die Möbel sind zerlegt und verpackt, der Umzugswagen ist bestellt – und trotzdem haben Sie den Eindruck, etwas Wichtiges vergessen zu haben? 

Alle nachfolgenden Angaben beziehen sich auf den Wechsel Ihres Hauptwohnsitzes. Der Hauptwohnsitz ist nicht frei wählbar. Die Hauptwohnung ist vielmehr die vorwiegend genutzte Wohnung. Wenn Sie verheiratet sind und nicht dauernd von Ihrer Familie getrennt leben, haben Sie Ihre Hauptwohnung in der von Ihrer Familie vorwiegend benutzten Wohnung. 

Das Gleiche gilt bei eingetragenen Lebenspartnerschaften. Minderjährige haben ihre Hauptwohnung in der vorwiegend von den Personensorgeberechtigten benutzten Wohnung. In Zweifelsfällen gilt der Ort, an dem Sie den Schwerpunkt Ihrer Lebensbeziehungen haben, als Hauptwohnsitz. Als Nebenwohnung (oder auch Zweitwohnung) wird jede weitere Wohnung im Inland bezeichnet.   

Checkliste zum Umzug

Diese Liste führt die wichtigsten Punkte auf, die bei einem Umzug auf Sie zukommen können. Details zu den einzelnen Kontakten mit den Behörden finden Sie in den entsprechenden Verfahren. Gesetzlich vorgeschriebene Meldungen bei Behörden sind mit einem § gekennzeichnet.


Meldepflicht

Wenn Sie innerhalb der Bundesrepublik Deutschland umziehen, müssen Sie sich nicht mehr – wie bisher – bei Ihrer Wegzugsgemeinde abmelden. Es genügt, wenn Sie sich bei Ihrer neuen Gemeinde anmelden. Diese teilt Ihrer "früheren" Gemeinde mit, dass Sie umgezogen sind.

Alle weiteren Informationen zur An- und Abmeldung bei der Meldebehörde sowie zur Ummeldung innerhalb einer Gemeinde finden Sie in den nachfolgenden Beschreibungen.

• Verwandte Verfahren:

  - Abmeldung Wohnsitz     
  - Anmeldung Wohnsitz
  - Auskunftssperre im Melderegister beantragen  
  - Eintrag in Adressbuch sperren lassen
  - Gruppenauskunft an Parteien oder Wählergruppen
  - Meldebescheinigung
  - Melderegister - Übermittlungssperre bei Alters- und Ehejubiläen beantragen
  - Melderegisterauskunft
  - Ummeldung Wohnsitz
  - Ummeldung innerhalb der Gemeinde
  - Wechsel der Hauptwohnung


Umzug des Gewerbebetriebes


Verlegen Sie den Sitz Ihres Unternehmens in eine andere Gemeinde, dann müssen Sie Ihr Gewerbe am bisherigen Unternehmenssitz abmelden und bei Ihrer neuen Gemeinde anmelden.
Verlegen Sie den Sitz Ihres Unternehmens innerhalb Ihrer Gemeinde,müssen Sie Ihr Gewerbe ummelden.

• Verwandte Verfahren:
   -Gewerbeabmeldung
   - Gewerbeanmeldung
   - Gewerbeummeldung


Adresse ändern

In diesem Kapitel finden Sie Informationen darüber, welchen Behörden und Stellen Sie Ihre neue Adresse bekannt geben müssen. Gesetzlich vorgeschrieben sind insbesondere die Adressänderungen in Ihren Ausweisdokumenten und den Fahrzeugpapieren.

Darüber hinaus sollten Sie Ihre neue Anschrift auch folgenden Behörden und Einrichtungen bekannt geben:

  Arbeitgeber
Sie müssen Ihrem Arbeitgeber eine Adressänderung möglichst umgehend bekannt geben. Erkundigen Sie sich, ob Ihnen für den Umzug Sonderurlaubstage zustehen.

  Banken
Sie müssen Ihre Bank über die Adressänderung in Kenntnis setzen.

  Ziehen Sie innerhalb einer Gemeinde um, melden Sie sich bei Ihrer neuen Filiale an. Alles Weitere erledigt Ihre Bank für Sie.
  Ziehen Sie in eine andere Gemeinde und bleiben bei Ihrer Bank, informieren Sie Ihre alte Filiale über den Wohnortwechsel. Die meisten Kreditinstitute bieten einen Kontoumzugsservice an.
  Falls Sie Ihre Bank wechseln, kündigen Sie rechtzeitig Ihr Konto und Ihre Kreditkarte (unter anderem für den rechtzeitigen Erhalt Ihrer Schlussabrechnungen). Informieren Sie Ihren Arbeitgeber und alle Stellen, von denen Sie Zahlungen erwarten, über die neue Bankverbindung und teilen Sie den Stellen, bei denen Sie Daueraufträge und Einzugsermächtigungen haben, Ihre neue Bankverbindung mit.

  Familienkasse
Wenn Sie Kindergeld erhalten, müssen Sie die neue Adresse der Familienkasse mitteilen. Nähere Informationen finden Sie im Internet bei der Arbeitsagentur

  Vereine
Sind Sie Mitglied in Vereinen, vergessen Sie nicht, diesen Ihre neue Anschrift mitzuteilen. Sollten Sie Ihre Mitgliedschaft kündigen wollen, beachten Sie bestehende Kündigungsfristen.

  Versicherungen
Informieren Sie die Versicherungsinstitute vor dem Umzug rechtzeitig über Ihren Wohnungswechsel. Meist genügt ein formloses Schreiben mit der Mitteilung Ihrer neuen Adresse. Erkundigen Sie sich bei Ihrer Versicherung, inwieweit der Versicherungsschutz Ihrer Hausratsversicherung für die Dauer des Umzuges auf die neue Wohnung übergeht und ob während des Umzuges der Versicherungsschutz in beiden Wohnungen besteht. Für die neue Wohnung muss der Versicherungsschutz angepasst werden. In manchen Gebieten ist es empfehlenswert, eine Feuer- und/oder Hochwasserversicherung abzuschließen.

  Zeitungs- und Zeitschriften-Abonnements
Teilen Sie den zuständigen Zeitungs- und Zeitschriftenverlagen rechtzeitig Ihre Adressänderung mit oder kündigen Sie Ihr Abonnement.

Untergeordnete Lebenslagen 
  Finanzamt 
  Nachsendeauftrag der Deutschen Post


Verwandte Verfahren
  Adressänderung im Personalausweis
  Jagdschein - Änderung der Adresse beantragen
  Meldebescheinigung
•  Namensänderungin der Zulassungsbescheinigung Teil I und Teil II
  Reisepassändern - bei Wechsel des Wohnortes
•  Änderungen an die Rentenversicherung melden 


Sonstige Ab- und Anmeldungen

Die An- beziehungsweise Ummeldung bei der Meldebehörde an Ihrem neuen Wohnort ist Pflicht. Darüber hinaus sollten Sie sich aber auch bei anderen Stellen ab- und anmelden, damit Ihnen keine Nachteile entstehen:

 Gas – Strom – Wasser – Abfall
Wenn Sie umziehen, ist es Ihre Aufgabe, den zuständigen Versorgungsunternehmen rechtzeitig Ihren Auszug aus der alten Wohnung beziehungsweise Einzug in die neue Wohnung mitzuteilen. Kündigen Sie daher den Versorgungsvertrag für Ihre alte Wohnung fristgerecht. Bei einem Großteil der Versorgungsunternehmen können Sie an Ihrem Auszugstag in der alten Wohnung und am Einzugstag in der neuen Wohnung den aktuellen Zählerstand von Gas, Strom und Wasser selbständig ablesen und dem zuständigen Versorgungsunternehmen mitteilen. Kleinere Versorgungsunternehmen vereinbaren noch häufig mit Ihnen einen Termin zur Ablesung der Zählerstände. Als Mieter oder Mieterin einer Wohnung lesen Sie die aktuellen Zählerstände am besten im Beisein des Vermieters oder der Vermieterin ab. Halten Sie das Ergebnis schriftlich in einem Übergabeprotokoll fest. Die Übermittlung der Zählerstände an die Versorgungsunternehmen kann telefonisch, schriftlich oder – soweit es das jeweilige Versorgungsunternehmen anbietet – elektronisch erfolgen. Den Versorgungsunternehmen Ihrer alten Wohnung sollten Sie Ihre neue Anschrift mitteilen, damit Ihnen die Schlussrechnungen zugestellt werden können. Überprüfen Sie die Angaben Ihrer Schlussrechnungen auf Richtigkeit. Wenn Sie den Versorgungsunternehmen Ihren Umzug nicht mitteilen, bleibt das Vertragsverhältnis bestehen. Sie müssen dann weiterhin für die anfallenden Kosten aufkommen.

 Kabelanbieter
Bei einem Umzug müssen Sie auch Ihren Kabelanschluss kündigen beziehungsweise ab- oder ummelden. Ist in Ihrer neuen Wohnung bereits ein Kabelanschluss vorhanden, können Sie diesen – auch telefonisch – ummelden. Verlegen Sie Ihren Wohnsitz innerhalb Baden-Württembergs oder nach Baden-Württemberg, wenden Sie sich an die Kabel Deutschland. Bei einem Umzug in ein anderes Bundesland wenden Sie sich an den jeweiligen Anbieter.

 ÖPNV-Abonnements
Haben Sie eine Wochen-, Monats-, Jahres- oder Sonderkarte (z.B. Senioren- oder Familienkarten) des öffentlichen Personennahverkehrs (ÖPNV) abonniert, sollten Sie dem Verkehrsunternehmen oder Ihrem Verkehrsverbund Ihre neue Adresse für die Übersendung der Wertmarken mitteilen. Falls sich durch den Umzug die Tarifzone ändert, wenden Sie sich direkt an die Verkaufsstellen Ihres Verkehrsunternehmens.

 Telefon
Den Telefonanschluss in Ihrer alten Wohnung melden Sie bei Ihrer Telefongesellschaft schriftlich ab. 


Untergeordnete Lebenslagen 
  Abfallbeseitigung 
  Agentur für Arbeit
  Hundesteuer 
  Schulen und Kindertageseinrichtungen 

Verwandte Verfahren
  Meldebescheinigung

Allgemein
Am 1. Mai 2005 ist das Gefahrhundegesetz für Schleswig-Holstein (GefHG SH) in Kraft getreten. Dieses Gesetz definiert die allgemeinen Pflichten von Hundehaltern (wie z.B. auch das Anleinen der Hunde), besondere Pflichten von Haltern gefährlicher Hunde, es beinhaltet die Definition gefährlicher Hunde, regelt die Voraussetzungen für die Erlaubnis zu ihrer Haltung und Führung, regelt das Zuchtverbot und die Zuständigkeiten. Die Regelungen in dem Gefahrhundegesetz dienen der Vorsorge und der Abwehr von Gefahren für die öffentliche Sicherheit, die von gefährlichen und normalen Hunden ausgehen könnten. Dieses Gesetz ersetzt die vorher geltende Gefahrhundeverordnung des Landes Schleswig-Holstein.

Hundeetikette auf der Insel Sylt
Damit Hundehalter und Nichthundehalter harmonisch auf der Insel Sylt zusammenleben können, bedarf es Ihrer Mithilfe und Umsicht als Hundehalter.
Bitte beachten Sie daher die folgenden Tipps und Hinweise zur Hundeetikette auf der Insel:

• Am Strand ist die Mitnahme von Hunden während der Hauptsaison in der Zeit vom 15. März bis 31. Oktober nur an den gekennzeichneten Hundestränden erlaubt.

• Leinenpflicht besteht in den Sylter Parks, Grün- und Sportanlagen, an belebten Orten wie z.B. im Ortsteil Westerland auf der Promenade, bei öffentlichen Veranstaltungen und Märkten, auf den Friedhöfen, in den Wäldern, in öffentlichen Verkehrsmitteln sowie auf den Wegen durch die Naturschutzgebiete. Grundlage für die Anleinpflicht ist das Gefahrhundegesetz Schleswig-Holstein in der derzeit gültigen Fassung.

• Nicht nur in belebten Ortsbereichen sollten Hunde an die Leine, sondern auch dort, wo es besonders ruhig ist: In den Sylter Naturschutzgebieten. Vermeiden Sie unter allen Umständen, dass die Tierwelt durch freilaufende Hunde aufgeschreckt wird, auch in den Dünen. Das gilt außerdem für die Deiche, wo Schafe und Lämmer grasen, sowie im gesamten Bereich von List aufgrund der dort freilaufenden Schafe.

• Weisen Sie bitte auch andere Hundehalter darauf hin, ihre Hunde an die Leine zu nehmen. Sie können ihnen die Bereiche nennen, in denen Hunde frei laufen dürfen, also an den Hundestränden sowie auf den ausgewiesenen Hundeauslaufzonen im Norden und Süden von Westerland.

• Lassen Sie Ihren Vierbeiner insbesondere keine Kinderspielplätze betreten.

• Generell gilt: Bitte entfernen Sie immer den Kot Ihres Hundes. Dafür können Sie die kostenlosen Hundekotbeutel nutzen, die an nahezu jedem öffentlichen Abfalleimer zu finden sind.

• Nehmen Sie umso mehr Rücksicht auf Ihre Umwelt, je größer Ihr Hund ist. Niemand außer Ihnen kann wissen, dass Ihr Vierbeiner eigentlich ganz friedlich ist. Verhalten Sie sich bitte immer so, dass sich niemand durch Ihren Hund bedroht fühlt.

• Bitte haben Sie für den Notfall Impfpass, Gesundheitszeugnis und Versicherungsnummer der Haftpflichtversicherung Ihres Hundes parat.

• Denken Sie außerdem an Leine und Halsband (mit Adressschild), Plastiktüten für Hinterlassenschaften und gegebenenfalls einen Maulkorb.

Gefahrhunderassen Schleswig-Holstein
In Schleswig-Holstein gelten als gefährlich, die Hunde der Rassen:

-Pitbull-Terrier
-American Staffordshire
-Staffordshire
-Bullterrier
-sowie deren Kreuzungen untereinander und mit anderen Hunden.


Für diese Hunderassen beziehungsweise Kreuzungen, besteht bereits ein bundesgesetzliches Verbringungs- und Einfuhrverbot.

Außerdem gelten als gefährlich alle Hunde, die:

-   einen Menschen gebissen haben,
-   außerhalb des befriedeten Besitztums wiederholt in gefahrdrohender Weise
    Menschen angesprungen haben oder ein anderes Verhalten gezeigt haben,
    das Menschen ängstigt

-   ein anderes Tier durch Biss geschädigt haben, ohne selbst angegriffen
     worden zu sein
-   durch ihr Verhalten gezeigt haben, dass sie unkontrolliert Wild, Vieh oder
    andere Tiere hetzen oder reißen

-   eine über das natürliche Maß hinausgehende Kampfbereitschaft,
    Angriffslust oder Schärfe besitzen.

Diese Hunde fallen alle unter das Gefahrhundegesetz in Schleswig-Holstein und müssen bei einem o.g. Vorfall vom Ordnungsamt als gefährlich eingestuft werden.

Besitzer von Gefahrhunden haben besondere Mitteilungs- und Mitwirkungspflichten:
Das Halten und das Führen gefährlicher Hunde bedarf einer Erlaubnis, die man im Ordnungsamt persönlich beantragt.
Wer einen gefährlichen Hund hält, hat der Ordnungsbehörde die in § 13 des Gefahrhundegesetzes Schleswig-Holstein geforderten Angaben zu machen. Diese Angaben müssen unaufgefordert vom Gefahrhundebesitzer an das Ordnungsamt gemacht werden.

Rechtsgrundlagen
Die Rechtsgrundlagen sind im Gesetz zur Vorbeugung und Abwehr der von Hunden ausgehenden Gefahren (Gefahrhundegesetz – GefHG Schleswig Holstein) vom 28. Januar 2005 und in der Verwaltungsvorschrift zum Gefahrhundegesetz Schleswig-Holstein (VwV-GefHG) zu finden.

Sollte ein Hund, aus den weiter oben in den Texten aufgeführten Gründen, als gefährlich eingestuft worden sein oder gehört er zu einer der Gefahrhunderassen oder zu einer Kreuzung davon, so müssen, wenn noch nicht geschehen, Anträge persönlich im Ordnungsamt gestellt werden.
Gerne informieren wir Sie in einem persönlichen Gespräch darüber.


Anlagen:

Satzung der Gemeinde Sylt über den Gemeingebrauch am Meeresstrand
Gefahrhundegesetz Schleswig-Holstein vom 28.01.2005
Verwaltungsvorschrift zum Gefahrhundegesetz Schleswig-Holstein


WER IST ZUSTÄNDIG?
Zuständig sind die Sachbearbeiter der Gemeine Sylt und des Amt Landschaft Sylt in der Inselverwaltung am Bahnweg 20-22, 25980 Sylt/Westerland, Bürgerservice/ Ordnungsamt.

Telefon: 04651-851-555

Bürozeiten:
Montag bis Freitag, 08:00 bis 12:30 Uhr und
Montag und Donnerstag, 14:00 bis 17:00 Uhr

Wer in Schleswig-Holstein den Fischfang ausübt, muss einen gültigen Fischereischein besitzen und mit sich führen. Der Fischereischein wird in Schleswig-Holstein auf Lebenszeit erteilt.

Voraussetzungen
Voraussetzung für die Ausstellung des Fischereischeins ist eine erfolgreich abgelegte Fischereischeinprüfung oder das Vorliegen von Tatbeständen, die eine Ablegung der Prüfung entbehrlich machen. Gültige Fischereischeine anderer Bundesländer können nach einem Wechsel des Hauptwohnsitzes (bei Umzug) umgeschrieben werden. Kinder, die das 12. Lebensjahr noch nicht vollendet haben, können noch keinen Fischereischein bekommen. Sie dürfen aber angeln, wenn sie von einem Fischereischeininhaber beaufsichtigt werden. Gültige Fischereischeine anderer Bundesländer werden in Schleswig-Holstein anerkannt. Allerdings ist von deren Inhabern zusätzlich die Fischereiabgabe des Landes Schleswig-Holstein zu entrichten, unabhängig davon, wie und wo der Fischfang ausgeübt werden soll. Die Abgabemarke ist auf einen Ergänzungsschein zu kleben, der bei allen Ausgabestellen der Marken erhältlich ist oder auf der Internetseite des zuständigen Ministeriums für Energiewende, Landwirtschaft, Umwelt und ländliche Räume des Landes Schleswig-Holstein (MELUR) als Download frei zur Verfügung steht.
 
Der Ergänzungsschein ist kein amtliches Dokument und kann daher selber ausgefüllt werden; eine persönliche Anwesenheit auf einer Behörde ist nicht erforderlich.

Ausnahmen
Für den Fischfang in Binnengewässern und in bestimmten Küstengewässern, die einem selbständigen Fischereirecht unterliegen (Eider, Schlei, Lübecker Bucht), wird zusätzlich ein Erlaubnisschein des jeweiligen Fischereirechtsinhabers benötigt. Abgesehen von den o. g. Ausnahmen herrscht in den Küstengewässern Schleswig-Holsteins freier Fischfang. In Schleswig-Holstein bestehen basierend auf § 5 Landesverordnung zur Durchführung des Fischereigesetzes für das Land Schleswig-Holstein (LFischG-DVO) Ausnahmemöglichkeiten von der Fischereischeinpflicht.

Die am häufigsten in Anspruch genommene Ausnahmemöglichkeit ist der so genannte Urlauberfischereischein, der von jeder natürlichen Person beantragt werden kann (gültig für 28 aufeinander folgende Tage, kann 1 x im Kalenderjahr verlängert werden). Der Urlauberfischereischein und die Verlängerung kosten je 10,00 Euro Verwaltungsgebühr; außerdem ist auch hier die Fischereiabgabe (1 x je Kalenderjahr) zu entrichten. An gewerblichen Angelteichen und auf gewerblichen Angelkuttern ist seit dem 15. Juli 2013 kein Fischereischein erforderlich, wenn der gewerbliche Anbieter mittels Aufsichtsführung die Einhaltung von tierschutz- und fischereirechtlichen Bestimmungen gewährleisten kann (Achtung Kann-Bestimmung, bitte sprechen Sie den jeweiligen Anbieter an). Auch in diesen Fällen ist jedoch die Fischereiabgabe zu entrichten!

Darüber hinaus besteht die Möglichkeit einer zeitlich befristeten Ausnahme von der Fischereischeinpflicht für Sonderfälle (z. B. für besondere Veranstaltungen caritativer Einrichtungen, für internationale Veranstaltungen etc.), die im Einzelfall bei der oberen Fischereibehörde schriftlich beantragt und begründet werden muss. Menschen mit Behinderung, die keine Fischereischeinprüfung ablegen können, erhalten auf Antrag bei der oberen Fischereibehörde eine unbefristete Ausnahmegenehmigung, die sie zum Fischfang in Begleitung eines erwachsenen Fischereischeininhabers berechtigt.

Welche Unterlagen brauche ich?
Prüfungszeugnis der Fischereischeinprüfung oder Nachweis einer Prüfung als Berufsfischer; bei Umzug: Fischereischein des anderen Bundeslandes,
Lichtbild (nach Vollendung des 16. Lebensjahres),
Personalausweis

Welche Fristen muss ich beachten?
Keine
Hinweise:
Alte, nur bis 2007 verlängerbare Fischereischeine werden auf der Rückseite mit einem Aufkleber (freie Felder für 2008 ff. Jahre) versehen.

Kosten & Gebühren
Für die Erteilung des Fischereischeines wird eine einmalige Gebühr von 10,00 Euro erhoben.
Für die Ausstellung oder einmalige Verlängerung des Urlauberfischereischeins wird eine Gebühr von je 10,00 Euro erhoben.
Zusätzlich wird eine Fischereiabgabe in Höhe von 10,00 Euro jährlich erhoben (auch von Inhabern eines Urlauberfischerscheins oder beim Angeln ohne Fischereischein auf Angelkuttern bzw. an Angelteichen).

Was sollte ich noch wissen?
Fischereischeine anderer Bundesländer gelten auch in Schleswig-Holstein, solange die Inhaberin oder der Inhaber die Hauptwohnung nicht in Schleswig-Holstein hat. Sobald die Inhaberin oder der Inhaber eines Fischereischeines eines anderen Bundeslandes ihren / seinen Hauptsitz nach Schleswig-Holstein verlegt, muss für die Ausübung des Fischfanges ein schleswig-holsteinischer Fischereischein ausgestellt werden.
Seit dem 01. Juli 2012 ist von Fischereischeininhabern anderer Bundesländer auch die Fischereiabgabe zu entrichten. Die Einhaltung der Fischereischeinpflicht wird von der Fischereiaufsicht kontrolliert. Weitere Informationen zum Thema Berufs- und Angelfischerei finden Sie im Internetportal Landwirtschaft und Umwelt in Schleswig-Holstein.

An wen kann ich mich wenden?
An den Bürgerservice der Inselverwaltung Sylt, Bahnweg 20-22, 25980 Sylt / Westerland oder an eine Außenstelle des Landesamtes für Landwirtschaft, Umwelt und ländliche Räume (LLUR) , wenn Sie einen Fischereischein, einen Urlauberfischereischein beantragen oder eine Fischereiabgabemarke erwerben möchten. Ergänzungsscheine für die Abgabemarke für Fischereischeininhaber anderer Bundesländer werden dort ebenfalls bereitgehalten.
An das Landesamt für Landwirtschaft, Umwelt und ländliche Räume (LLUR), wenn Sie Erwerbsfischer sind oder eine Ausnahmegenehmigung benötigen.
An den jeweiligen gewerblichen Anbieter, wenn Sie von der Angelregelung ohne Fischereischein auf Angelkuttern und an Angelteichen Gebrauch machen möchten. Links Außenstellen des LLURAußenstellen des LLUR Berufs- und Angelfischerei

Antrag auf Ausstellung eines Fischereischeines auf Lebenszeit
-> Antrag auf Ausstellung eines Fischereischeines auf Lebenszeit

Fischereiabgabe und auch der Urlaubsfischerei - ONLINE
Die Fischereiabgabe und der "Urlaubsfischereischein" können jetzt auch online beantragt werden...
Fischereidokumente Schleswig-Holstein

Rechtsgrundlage
§ 26 Fischereigesetz für das Land Schleswig-Holstein (Landesfischereigesetz - LFischG),
§ 5 Landesverordnung zur Durchführung des Fischereigesetzes für das Land Schleswig-Holstein (LFischG-DVO)
§ 26 LFischG 
• § 5 LFischG-DVO

Das Führungszeugnis ist eine behördliche Bescheinigung über registrierte Vorstrafen und beinhaltet bestimmte über eine Person im Bundeszentralregister enthaltene Angaben. Das können zum Beispiel strafgerichtliche Verurteilungen, gerichtlich angeordnete Sperren der Fahrerlaubnis, Entscheidungen von Verwaltungsbehörden und Gerichten, Vermerke über die Schuldunfähigkeit sowie gewisse Straftaten, die im Zusammenhang mit der Ausübung eines Gewerbes begangen worden sind, sein.

In ein Führungszeugnis werden jedoch nicht alle im Zentralregister vorhandenen Eintragungen aufgenommen. Entscheidend für die Inhalte ist die Art des Führungszeugnisses.

Es gibt zwei Arten:
Ein erweitertes Führungszeugnis wird auf Antrag erteilt, wenn die Erteilung in einer gesetzlichen Bestimmung vorgesehen ist oder wenn dieses Führungszeugnis benötigt wird:
In Deutschland lebende Staatsangehörige anderer Mitgliedstaaten der Europäischen Union können ein sogenanntes Europäisches Führungszeugnis beantragen. Neben dem Inhalt des Bundeszentralregisters gibt es auch Auskunft über den Inhalt des Strafregisters des Herkunftsstaates.

Für private Zwecke (Beleg-Art N):
Das Führungszeugnis wird Ihnen direkt per Post nach Hause gesandt.

Zur Vorlage bei einer Behörde (Beleg-Art O):
Das Führungszeugnis wird direkt der Behörde zugesandt, die Sie angeben. Als Antragsteller können Sie verlangen, dass das Führungszeugnis zur Vorlage bei einer Behörde zunächst einem Amtsgericht zu Ihrer Einsichtnahme übersandt wird, sofern es Eintragungen enthält. für die Prüfung der persönlichen Eignung nach § 72 a des Achten Buches Sozialgesetzbuch Kinder- und Jugendhilfe-, für eine sonstige berufliche oder ehrenamtliche Beaufsichtigung, Betreuung, Erziehung oder Ausbildung Minderjähriger oder für eine Tätigkeit, die in vergleichbarer Weise geeignet ist, Kontakt zu Minderjährigen aufzunehmen. Ein Führungszeugnis kann jeder beantragen, der das 14. Lebensjahr vollendet hat. Hat die/der Betroffene eine/n gesetzliche/n Vertreter/in, so ist auch diese/r antragsberechtigt. Der Antrag kann nicht durch eine/n Dritte/n gestellt werden.


Hinweise:
Das Führungszeugnis wird von der Meldebehörde beim Bundesamt für Justiz beantragt. Der Antrag kann nur persönlich gestellt werden. Die Zusendung dauert bis zu zwei Wochen. Eine kostenfreie Bestätigung der Antragstellung wird automatisch erstellt.
Es gibt bei der Belegart N die Möglichkeit, ein erweitertes Führungszeugnis zu beantragen. Dies wird häufig bei der Arbeit mit Kindern und Jugendlichen verlangt.

Welche Unterlagen brauche ich?
Personalausweis beziehungsweise Reisepass zum Nachweis der Identität. Beim Führungszeugnis für behördliche Zwecke: Anschrift der Behörde und Angabe des Verwendungszwecks beziehungsweise des Geschäftszeichens. Beim erweiterten Führungszeugnis: Schriftliche Aufforderung der Stelle, die das erweiterte Führungszeugnis verlangt und in der diese bestätigt, dass die Voraussetzungen des § 30 a Abs. 1 des Bundeszentralregistergesetzes für die Erteilung vorliegen.

Kosten & Gebühren
Bei Beantragung ist eine Gebühr in Höhe von 13,00 Euro zu entrichten. Für ein europäisches Führungszeugnis ist eine Gebühr in Höhe von 17,00 Euro zu entrichten. Was sollte ich noch wissen? Informationen zum Bundeszentralregister finden Sie auf den Internetseiten des Bundesamts für Justiz (BfJ). BfJ - Das Bundeszentralregister.

An wen kann ich mich wenden?
An Ihre Gemeinde-, Amts- oder Stadtverwaltung (früher: Einwohnermeldeamt). Hinweise: Führungszeugnisse können sowohl bei der Meldebehörde des Haupt- als auch des Nebenwohnsitzes beantragt werden. In der Gemeinde Sylt wenden Sie sich bitte an den Bürgerservice der Inselverwaltung Sylt Bahnweg 20-22 25980 Sylt / Westerland Falls die antragstellende Person nicht in Deutschland lebt, ist eine Beantragung direkt beim Bundeszentralregister in Bonn (Tel. 0228 99410-40) oder über die Deutsche Botschaft im Ausland möglich.

Rechtsgrundlage
§§ 30 ff. Gesetz über das Zentralregister und das Erziehungsregister (Bundeszentralregistergesetz - BZRG). §§ 30 ff. BZRG

Namensänderung aufgrund einer personenstandsrechtllichen Vorschrift

Wer ist zuständig?
Die Beurkundung beim Standesamt, außer bei der Annahme als Kind
Erwerb eines Ehenamens oder Lebenspartnerschaftsnamens nach Eheschließung oder Begründung einer Lebenspartnerschaft (§ 1355 BGB)
 Möglichkeit der Hinzufügung eines Geburtsnamens oder eines zum Zeitpunkt der Eheschließung / Begründung einer Lebenspartnerschaft geführten Namens zum Ehenamen / Lebenspartnerschaftsnamen während bestehender Ehe / Lebenspartnerschaft oder nach Auflösung der Ehe / Lebenspartnerschaft - Widerruf der Hinzufügung (einmal möglich) - Wiederannahme des Geburtsnamens oder des zum Zeitpunkt der Eheschließung / Begründung der Lebenspartnerschaft geführten Namens nach Auflösung der Ehe / Lebenspartnerschaft
Bestimmung des Kindesnamens bei gemeinsamer Sorge (§ 1617 BGB)
Bestimmung des Kindesnamens bei Alleinsorge (§ 1617 a BGB)
 Namensänderung bei späterer gemeinsamer Sorge oder Scheinvaterschaft (§ 1617 b BGB)
 Namensänderung bei elterlichem Namenswechsel (§ 16 17 c BGB)
 Namenserteilung (§ 1618 BGB)
 Namensänderung im Rahmen einer Annahme als Kind (§ 1757 BGB)

Namensänderung nach dem Namensänderungsgesetz (NamÄndG)
Wer ist zuständig?
Die Entscheidung fällt durch die Namensänderungsbehörde bei der Gemeinde Sylt, dem Ordnungsamt

 Grundsätzlich ist eine behördliche Namensänderung nur möglich, wenn alle anderen aufgeführten Möglichkeiten nicht greifen. 

Die wesentlichen Voraussetzungen für die Änderung eines Familiennamens bzw. Vornamens ergeben sich aus den §§ 1 und 3 sowie aus § 11 Namensänderungsgesetz (NamÄndG).
Ein Vor- bzw. Familienname darf nur geändert werden, wenn ein wichtiger Grund die Änderung rechtfertigt. Ein wichtiger Grund für eine Namensänderung liegt vor, wenn das schutzwürdige Interesse der Antragstellerin / des Antragstellers an der Namensänderung so wesentlich ist, dass die Belange der Allgemeinheit, die in der Regel die Beibehaltung des bisherigen Namens fordern, zurücktreten müssen. Öffentlich-rechtliche Namensänderungen können nur für deutsche Staatsangehörige vorgenommen werden, nicht für ausländische Staatsangehörige. Der rechtmäßig geführte Name ergibt sich grundsätzlich aus den Personenstandsbüchern bzw. Personenstandsurkunden. Die Änderung eines Namens setzt einen Antrag voraus, kann also nicht von Amts wegen durchgeführt werden. Für eine öffentlich-rechtliche Namensänderung werden nach § 9 des Verwaltungskostengesetzes (VwKostG) und § 3 der 1. Verordnung zur Durchführung des Gesetzes über die Namensänderung (1.DVNamÄndG) Gebühren erhoben.

Die Gebühr
Die Höhe der Gebühr wird nach dem Verwaltungsaufwand für die Namensänderung sowie nach der Höhe des Einkommens aller Personen, deren Name geändert werden soll, und nach der Bedeutung der Namensänderung für die Antragstellerin/den Antragsteller bemessen. Die Gebühr beträgt für
- die Änderung oder die Feststellung eines Familiennamens bis zu 1.022,00 €
- für die Vornamensänderung bis zu 255,00 €

Wird der Antrag abgelehnt oder zurückgenommen, so wird 1/10 bis ½ dieser Gebühr festgesetzt. Wird Gebührenermäßigung bzw. Gebührenbefreiung beantragt, so sind die Einkommensverhältnisse nachzuweisen.

Vor der Beantragung einer öffentlich-rechtlichen Namensänderung wird empfohlen die zuständigen Mitarbeiter zu einem Beratungsgespräch aufzusuchen. So kann im Vorwege bereits festgestellt werden, ob ein Antrag auf Namensänderung überhaupt Aussicht auf Erfolg hat.

Ein Ausweisdokument kann nur persönlich beantragt werden.
Bei der Beantragung von Dokumenten für Kinder, müssen diese immer dabei sein.
Selbst dann, wenn sie selbst noch keine Unterschrift im Dokument leisten müssen/können.

Zur Abholung der fertigen Dokumente können jedoch Dritte schriftlich bevollmächtigt werden.

Zur Beantragung sind mitzubringen:
biometrisches Lichtbild nach den Vorgaben der Fotomustertafel der Bundesdruckerei. Lichtbilder, die nicht diesen Vorgaben entsprechen, müssen bei der Antragstellung leider abgewiesen werden.
 Geburts- oder Heiratsurkunde Bitte achten Sie bei ausländischen Urkunden darauf, ob diese in Deutschland anerkannt werden können, oder einer Apostille oder Legalisation bedürfen.

Nähere Informationen erhalten Sie hier.

Zur Ausstellung von Dokumenten für Kinder, zusätzlich
 die Einverständniserklärung des anderen Elternteils bei gemeinsamem Sorgerecht, sofern nur ein Elternteil die Beantragung vornimmt.
oder
 eine aktuelle Negativbescheinigung des Jugendamtes, bei alleinigem Sorgerecht.

Gebühren

Kinderreisepass, bis 12 Jahre   
Verlängerung/Aktualisierung
13,00 €
 6,00 €
Personalausweis unter 24 Jahre 22,80 €
Personalausweis unter 24 Jahre     28,80 €
vorläufiger Personalausweis  10,00 €
Reisepass unter 24 Jahre 37,50 €
Reisepass über 24 Jahre 59,00 €
Reisepass 48 Seiten unter 24 Jahre 59,50 €
Reisepass 48 Seiten über 24 Jahre 81,00 €
Express-Reisepass unter 24 Jahre 69,50 €
Express-Reisepass über 24 Jahre 91,00 €
vorläufiger Reisepass                    

26,00 €

 

Nähere Informationen:
Informationen zum neuen Personalausweis
Informationen zum Reisepass

Informationen, für welches Reiseland Sie welches Dokument benötigen erhalten Sie hier:  
Einreisebestimmungen anderer Länder


Rechtsgrundlagen

Personalausweis:

 Verordnung über Gebühren für Personalausweise und den elektronischen  
Identitätsnachweis – PauswGebV

Verordnung über Personalausweise und den elektronischen Identitätsnachweis
Personalausweisverordnung – PauswV

 Gesetz über Personalausweise und den elektronischen Identitätsnachweis - PAuswG

Reisepass:

 Passgesetz
 Allgemeine Verwaltungsvorschriften zur Durchführung des Passgesetzes

Was muss ich tun, wenn ich meinen Personalausweis verloren habe oder er gestohlen wurde?

Dann melden Sie den Verlust bitte zu Ihrem eigenen Schutz unverzüglich bei einer Personalausweisbehörde und oder bei der Polizei. Öffnungszeiten, Ansprechpartner sowie Zuständigkeiten von Ämtern und Behörden in Ihrem Wohnort finden Sie unter www.behoerdenfinder.de.

Personalausweis (elektr. Personalausweis mit Chip) gestohlen oder verloren?

Was muss ich beachten, wenn ich meinen neuen Personalausweis (elektronischer Personalausweis mit Chip) verloren habe oder dieser gestohlen wurde?

Bei eingeschalteter Online-Ausweisfunktion: Sperren
Haben Sie die Online-Ausweisfunktion eingeschaltet, so müssen Sie diese bei Diebstahl oder Verlust unverzüglich sperren lassen. Die Sperrung stellt sicher, dass jeder Missbrauchsversuch sofort erkannt wird.

Wichtig ist: ohne Ihre PIN kann niemand Ihre Daten auslesen.
Am einfachsten ist das Sperren über die telefonische Sperrhotline. Diese ist an 7 Tagen die Woche rund um die Uhr unter der gebührenfreien Rufnummer 116 116 erreichbar.
Aus dem Ausland wählen Sie bitte

0049-116 116
oder
0049-30-40 50 40 50 (gebührenpflichtig).

Bitte halten Sie für den Anruf Ihr Sperrkennwort bereit, das Ihnen im PIN-Brief mitgeteilt wurde.

Die Online-Ausweisfunktion wird umgehend gesperrt und kann vorerst nicht verwendet werden.

Sie können das Sperren auch direkt in Ihrer zuständigen Personalausweisbehörde in Ihrem Bürgeramt veranlassen:
Dies kann persönlich oder telefonisch geschehen.

Die Personalausweisbehörde leitet sofort das Sperren ein und informiert die Polizei über den Verlust Ihres Ausweises. 

Wenn Sie Ihren Ausweis wieder finden, können Sie die Sperrung in Ihrer Personalausweisbehörde aufheben lassen.

Das Ordnungsamt Sylt weist darauf hin, dass Grundstückseigentümer/Innen, bzw. die Unterhaltungspflichtigen und Personen, wie z.B. Mieter, Pächter, sonstige Nutzungsberechtigte, Erbbauberechtigte u.a., gemäß der Verordnung über die Bekämpfung von Ratten im Kreis Nordfriesland verpflichtet sind, diese schnell und effektiv zu bekämpfen. Gerade in Bereichen, wo vermehrt landwirtschaftliche Betriebe oder Betriebe der Lebensmittelverarbeitung ansässig sind, kommt es naturgemäß häufig zu Rattenbefall.

Im Herbst, wenn die Felder abgeerntet sind, suchen sich die Schädlinge neue Futterquellen. Das kann dazu führen, dass die Nager auch auf privaten Grundstücken auf Futtersuche gehen, z. B. bei Grundstücken, auf denen Komposter unterhalten werden. Um eine erhöhte Population gegen Ende des Jahres zu vermeiden, bittet das Ordnungsamt Sylt alle Grundstückseigentümer/Innen, bzw. die  Nutzungsberechtigten der Grundstücke, frühzeitig um Mitwirkung bei der effektiven Bekämpfung der Schädlinge.

Für die Bekämpfung von Ratten dürfen gemäß § 18 Infektionsschutzgesetz nur Mittel und Verfahren verwendet werden, die von der zuständigen Bundesbehörde in einer Liste im Bundesgesundheitsblatt bekannt gemacht worden sind. Die Aufnahme in die Liste erfolgt nur, wenn die Mittel und Verfahren hinreichend wirksam sind und keine unvertretbaren Auswirkungen auf Gesundheit und Umwelt haben. Entsprechendes Rattengift erhalten Sie gegen ein geringes Entgelt, in begrenzten Mengen im Bürgerservice der Inselverwaltung Sylt.

Sollte der Bedarf die begrenzte Ausgabemenge übersteigen, ist ein professioneller Rattenbekämpfer hinzu zu ziehen.
Bei weiteren Fragen stehen Ihnen die Mitarbeiter des Ordnungsamtes unter Tel: 04651-851 501 sowie 
Tel.: 04651-851 502 gerne zur Verfügung.

Für die Insel Sylt gelten nachfolgende Öffnungsmöglichkeiten:

 

Öffnungszeiten

 

 

  • Jeder, der aus einer Wohnung auszieht und eine neue Wohnung bezieht muss sich innerhalb von 2 Wochen bei der für den neuen Wohnsitz zuständigen Meldebehörde an- bzw. ummelden. 

  • Wenn mehrere Wohnungen bestehen, dann ist eine dieser Wohnungen Hauptwohnung. Auch bekannt als Erstwohnsitz.

  • Die Hauptwohnung ist immer dort anzumelden, wo sich der Lebensmittelpunkt befindet. Dies ist in der Regel die Wohnung, wo sich die meldepflichtige Person überwiegend aufhält. D. h. z. B. die Wohnung am Arbeitsort.
  • Ehegatten müssen einen gemeinsamen Wohnsitz anmelden, es sei denn sie sind dauernd getrennt lebend.

    Der gemeinsame Hauptwohnsitz ist dort anzumelden, wo der gemeinsame Lebensmittelpunkt der Eheleute sich befindet. (Arbeitsstelle, Schule der Kinder etc.)

  • Bei Fragen hierzu beraten Sie die Mitarbeiter im Bürgerservice gern. 

  • Bei Umzügen innerhalb Deutschlands reicht es sich bei der neuen Meldebehörde anzumelden. Die bisherige Meldebehörde bekommt von dort eine Mitteilung und meldet die bisherige Wohnung automatisch ab.
  • Wird jedoch eine Nebenwohnung aufgegeben oder erfolgt der Wegzug ins Ausland, ist die Wohnung abzumelden.

    Download: Abmeldung der Hauptwohnung
  • Die Ummeldung Ihres Autos ist im Bürgerservice der Gemeinde möglich, sofern es sich um eine Adressänderung innerhalb des Kreises Nordfriesland handelt.
    Die Gebühr beträgt 10,70 €.

  • Eine Neuanmeldung oder ein Halterwechsel muss bei der Zulassungsstelle des Kreises Nordfriesland erledigt werden. Nähere Informationen dazu erhalten Sie unter http://www.nordfriesland.de/Dienste-Leistungen/Dienstleistungen-A-Z. 
  • 1 biometrisches Lichtbild nach den Vorgaben der Fotomustertafel der Bundesdruckerei.

    Lichtbilder, die nicht diesen Vorgaben entsprechen, müssen bei der Antragstellung leider abgewiesen werden.

  • - Geburts- oder Heiratsurkunde,

    - zur Ausstellung von Dokumenten für Kinder, zusätzlich
    - die Einverständniserklärung des anderen Elternteils bei gemeinsamem   Sorgerecht, sofern nur ein Elternteil die Beantragung vornimmt.
  • Die Kinder, bzw. das Kind muss bei der Beantragung persönlich vorstellig werden.

Kinderreisepass, bis 12 Jahre   
Verlängerung/Aktualisierung
13,00 €
6,00 €
Personalausweis unter 24 Jahre 22,80 €
Personalausweis unter 24 Jahre     28,80 €
vorläufiger Personalausweis  10,00 €
Reisepass unter 24 Jahre 37,50 €
Reisepass über 24 Jahre 59,00 €
Reisepass 48 Seiten unter 24 Jahre 59,50 €
Reisepass 48 Seiten über 24 Jahre 81,00 €
Express-Reisepass unter 24 Jahre 69,50 €
Express-Reisepass über 24 Jahre 91,00 €
vorläufiger Reisepass                26,00€

 

 

  • Die Pässe und Ausweise werden bei der Bundesdruckerei in Berlin hergestellt. Dort werden die Dokumente nach Antragseingang bearbeitet. Die Herstellungszeit kann zwischen einer und vier Wochen betragen. Das Meldeamt kann die Bearbeitungszeiten der Bundesdruckerei nicht beschleunigen.

  • Sollten Sie die Dokumente schneller benötigen, lassen Sie sich bitte direkt von den Mitarbeiterinnen des Bürgerservices beraten, welche Möglichkeiten bestehen. 

 

 

Wer bekommt Daten aus den Melderegistern?

Die von Ihnen bekanntzugebenden Daten werden beim hiesigen Einwohnermeldeamt aufgrund der §§ 11, 14 und 15 des Landesmeldegesetzes in Verbindung mit der Meldescheinverordnung erhoben.

Der Zweck der Datenerhebung besteht darin
die Identität der Einwohner und deren Wohnungen festzustellen und nachzuweisen,
Aufgaben der Vorbereitung und Durchführung von Wahlen zu gewährleisten,
Personalausweise oder Pässe auszustellen
sowie Wehrpflichtige zu erfassen.

Ihre Daten werden hier auf folgende Weise gespeichert:
in einem automatisierten Datenverarbeitungsverfahren,
durch geordnete Ablage der ausgefüllten Meldescheine für die Dauer von 5 Jahre,
in einer Historikdatei, sobald eine Abmeldung vor mehr als 5 Jahren erfolgt ist,

Meldedaten werden, wenn ein Einwohner weggezogen oder verstorben ist, nach dem Ende des jeweiligen Kalenderjahres noch 5 Jahre gespeichert. Dann werden sie für die Dauer von 75 Jahren in einer Historikdatei gesondert aufbewahrt. Gem. § 7 Landesmeldegesetz haben Sie grundsätzlich einen Rechtsanspruch auf Auskunft über Ihre hier gespeicherten Meldedaten.

Nach der Anmeldung werden Ihre Daten an folgende Stellen übermittelt:
Die bisherige Meldebehörde und die für eine weitere Wohnung zuständige Meldebehörde,
das Statistische Landesamt,
die Polizei,
dem Landesamt für soziale Dienste
dem Kraftfahrtbundesamt,
der Norddeutscher Rundfunk,
dem Bundeszentralamt für Steuern

soweit für Ihre Person zutreffend, werden auch die folgenden Stellen unterrichtet:
die Ausländerbehörde,
Ihre Religionsgesellschaft,
der Schulträger,
die Wehrbehörde

Welche Rechte haben die Bürgerinnen und Bürger nach dem Meldegesetz?
Die meisten Datenübermittlungen geschehen auf Grundlage des Meldegesetzes, ohne dass der Betroffene darauf Einfluss nehmen kann. In einigen wichtigen Fällen kann man aber der Datenweitergabe widersprechen.

Der Widerspruch kann sich richten gegen die Datenübermittlung
an Parteien, Wählergruppen und sonstige Träger von Wahlvorschlägen
bei Alters- und Ehejubiläen an Mandatsträger, Presse und Rundfunk
an Adressbuchverlage
an Religionsgemeinschaften, wenn Familienangehörige nicht derselben oder keiner Religionsgemeinschaft angehören.
die Bundeswehrverwaltung
mittels Datenübertragung über das Internet.

Einen Vordruck finden Sie hier:
Antrag auf Einrichtung einer Auskunfts-/Übermittlungssperre

Außerdem kann jeder Bürger Auskunft darüber verlangen, welche Informationen das Meldeamt über ihn gespeichert hat. Ein formloses Schreiben genügt. Wer gegenüber dem Meldebehörde glaubhaft macht, dass eine Melderegisterauskunft am Private zu einer Gefahr für Leben, Gesundheit, Freiheit oder für vergleichbare Belange führen kann (z. B. wenn ein Zeuge im Strafverfahren bedroht wird), kann eine Auskunftssperre bewirken. Hierzu genügt aber kein einfaches Schreiben. Der Antrag muss ausführlich begründet, die behaupteten Umstände müssen schlüssig dargelegt werden. Am besten wenden Sie sich mit einem solchen Anliegen persönlich an Ihre Meldebehörde.

Nähere Informationen über Ihre Rechte nach dem Landesmeldegesetz erhalten Sie bei der
Unabhängigen Landeszentrum für Datenschutz (ULD)
Holstenstraße 98,
24103 Kiel
Postfach 71 16,
24171 Kiel
Telefon: 0431/988-1200,
Telefax: 0431/988-1223

oder
Ihrer zuständigen Meldebehörde

oder
im Internet unter der Homepage des Landesbeauftragten für den Datenschutz www.datenschutzzentrum.de

Anträge für Ausnahmegenehmigen können formlos gestellt werden. Dem Antrag ist eine ausführliche Begründung sowie Angaben über Dauer und Zweck der Ausnahme beizufügen.
Ggf. sind ärztliche Atteste beizufügen. Für bestimmte Arten der Ausnahmegenehmigungen befinden sich Vordrucke in der Anlage. [Zum Antrag]

Die Lieferzeiten sind täglich von 07:00 – 10:00 Uhr und 15:00 – 16:30 Uhr

Wird eine Straße oder öffentliche Fläche nicht gemäß dem Widmungszwecke genutzt, wird Sondernutzung betrieben.
Sondernutzungen sind z.B. Herausstellen von Tischen und Stühlen, Hinweisschildern und sonstige gewerblich dienende Werbung, Plakatierungen, Abstellen von nicht zugelassenen Fahrzeugen.

Für Sondernutzungen besteht eine Antrags- und Genehmigungspflicht. Nicht angemeldete/genehmigte Sondernutzung wird mit dem doppelten Gebührensatz nachberechnet bzw. kann ggf. zusätzlich als Ordnungswidrigkeit behandelt werden.

Hierfür ist rechtzeitig(14 Tage vorher) eine verkehrsrechtliche Anordnung einzuholen. Diese ist gem.Antrag vorzunehmen. Dem Antrag muss ggf. ein Lageplan und ein Beschilderungsvorschlag beigefügt werden. Für Straßensperrungen bzw. die Umsetzung von verkehrsrechtl.Anordnungen erfolgt vom Antragsteller, d.h. dass die angeordneten Verkehrszeichen auf eigene Rechnung zu besorgen und aufzustellen sind. Für die Umsetzung muss eine verantwortliche Person (keine Firma) benannt werden.
Nicht oder nicht richtig umgesetzte Anordnungen können mit einem Ordnungswidrigkeiten und ggf. auch Strafverfahren geahndet werden. Auch Eintragungen ins Bundeszentralregister in Flensburg können vorgenommen werden.

Siehe „Was ist Sondernutzung?“

Hier handelt es sich um sog. „Bau-Sondernutzung“ diese ist rechtzeitig vorher durch beil. Formular zu beantragen. Eine Lageplan mit entsprechender Kennzeichnung der zu nutzenden öffentlichen Fläche ist beizufügen. Auf der Flächenbedarf und der Grund für die Sondernutzung ist anzugeben. Die eigentliche Genehmigung wird abschliessend vom Tiefbauamt erteilt.

Eine Genehmigung ist nicht erforderlich. Allerdings sind einige Auflagen zu beachten, die im beiliegenden Merkblatt nachzulesen sind.

-   Eine Eintragung der Verwarnung oder von Punkten in das Verkehrszentralregister erfolgt nicht

Ist ein Bußgeldbescheid deswegen erlassen worden, weil ein Kraftfahrzeug so im öffentlichen Straßenraum abgestellt wurde, dass eine Gefahr für die öffentliche Sicherheit oder Ordnung bereits eingetreten oder zu erwarten war, nämlich

 im Bereich einer scharfen Kurve, wodurch die Verkehrsfläche so stark eingeengt war, dass eine Durchfahrt für Rettungsfahrzeuge im Einsatz nicht mehr gewährleistet war, oder

 vor oder in einer amtlich gekennzeichneten Feuerwehrzufahrt und dadurch ein Rettungsfahrzeug im Einsatz behindert wurde,
beträgt die Höhe der Geldbuße 60,- € bzw. 65,- € und es erfolgt die Eintragung eines Punktes in das Verkehrszentralregister.

Diese Aufgabe nimmt der Kreis Nordfriesland wahr.
Zuständig ist dort die Abteilung Verkehr/ÖPNV mit der Zulassungs- und Führerscheinstelle.

Sofern jedoch ein Wohnsitzwechsel auf der Insel Sylt erfolgt, kann eine Umschreibung des Fahrzeuges, d.h. Eintragung der neuen Adresse in die Fahrzeugpapiere, in der Inselverwaltung im Einwohnermeldeamt erfolgen.

Zuständigkeit                                            Ansprechpartner/in
Ordnungsamt/Einwohnermeldeamt                 Team Einwohnermeldeamt
Bahnweg 20-22  
25980 Sylt/OT Westerland  

 

 


Gebührenhöhe = 10,70 €,
mitzubringende Unterlagen = Fahrzeugschein + BPA (Bundespersonlausweis)

 

Eine Ordnungswidrigkeit ist ein leichter Rechtsverstoß, eine rechtswidrige und vorwerfbare Handlung, für die das Ordnungswidrigkeitengesetz als Ahndung eine Geldbuße vorsieht.
Eine Ordnungswidrigkeit stellt ein Vergehen unterhalb einer Straftat dar.
Eine Geldbuße stellt auch keine "Strafe" dar, denn die für die Verfolgung und Ahndung von Ordnungswidrigkeiten zuständige Ordnungsbehörde darf keine Strafen verhängen.

Bei der Begehung einer Ordnungswidrigkeit handelt es sich um ein Fehlverhalten, welches der Gesetzgeber mit Bußgeld belangt wissen möchte, um dem Betroffenen sein Fehlverhalten aufzuzeigen.

Auf leichte Rechtsverstöße möchte der Gesetzgeber also nicht mit Strafe, sondern nur mit Bußgeldern reagiert wissen. Das gilt hauptsächlich für leichte Fälle (z. B. StVO-Verstöße gegen Halten und Parken), aber auch für Fälle des Nichtbefolgens von verschiedensten Verwaltungsvorschriften, für deren Ahndung die Ordnungsbehörde aufgrund gesetzlicher Bestimmungen zuständig ist.
Welche Handlungen als Ordnungswidrigkeiten gelten, ergibt sich nur in einigen wenigen Fällen direkt aus dem „Gesetz über Ordnungswidrigkeiten“ (OWiG). Die Vielzahl der Ordnungswidrigkeiten ist in speziellen Gesetzen (z.B. Melderecht, Gewerberecht, Nichtraucherschutzgesetz), aber auch in kommunalen Rechtsnormen zu bestimmten Lebensbereichen geregelt.
Die weitaus bedeutendste Gruppe von Ordnungswidrigkeiten ergibt sich aus der Straßenverkehrsordnung (StVO).
Aber auch zahlreiche andere Gesetze sehen die Ahndung von Verstößen als Ordnungswidrigkeit vor, z.B. Melderecht, Gewerberecht, Straßen- und Wegerecht
oder aufgrund bundes- oder landesgesetzlicher Vorschriften erlassene kommunale Satzungen und Verordnungen (z.B. Straßenreinigungssatzung, Sondernutzungssatzung, BaumschutzssatzungBäderverordnung/Ladenöffnungszeiten, Satzung Anleinpflicht Hunde).


Zuständigkeit                                                Ansprechpartner/in
Ordnungsamt/Verkehrsabteilung/Bußgeldstelle      Team Bußgeldstelle
Bahnweg 20-22                                              Herr Gossow,
25980 Sylt/OT Westerland                               Frau Henningsen-Glauth,
                                                                  Herr Hansen, Frau Hein

                                                                  Telefon 04651/8515-21 (-22, -23, -27)
                                                                  Telefax 04651/85195-21 (-22, -23, -27)

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Die Geburt eines Kindes muss beim Standesamt angezeigt werden.

Die Anzeigepflicht trifft bei Geburten im Krankenhaus den Träger der Einrichtung.

Ansonsten sind zur Anzeige einer Geburt in nachstehender Reihenfolge verpflichtet:

 jeder Elternteil des Kindes, wenn er sorgeberechtigt ist,
 jede andere Person, die bei der Geburt zugegen war oder von der Geburt aus eigenem Wissen unterrichtet ist.

Zur letzten Fallgruppe gehören insbesondere Hebammen und Ärzte.

Welche Unterlagen brauche ich?
Zur Anzeige der Geburt eines Kindes sind folgende Unterlagen erforderlich:
 Sind die Eltern des Kindes miteinander verheiratet: ihre Geburtsurkunden und die Eheurkunde oder ein beglaubigter Ausdruck aus dem Eheregister
 Sind die Eltern des Kindes nicht miteinander verheiratet: die Geburtsurkunde der Mutter und, falls die Vaterschaft bereits anerkannt wurde, die Erklärungen hierüber und die Geburtsurkunde des Vaters sowie ggf. die Sorgeerklärung,
 Personalausweis, Reisepass oder ein anderes Passersatzpapier der Eltern.

Welche Fristen muss ich beachten?
Die Geburt eines Kindes muss binnen einer Woche angezeigt werden.

Kosten:
Für die Ausstellung einer Geburtsurkunde werden 10 Euro erhoben. Zusätzlich werden drei kostenfreie Geburtsurkunden für Elterngeld, Kindergeld, und Krankenkasse ausgehändigt.

Ein Kirchenaustritt muss in Schleswig-Holstein beim Standesamt erfolgen. Ein Kircheneintritt oder Kirchenwiedereintritt ist bei der maßgeblichen Kirchengemeinde zu erklären.


Voraussetzungen:
Den Austritt aus einer Kirche, Religionsgemeinschaft oder Weltanschauungsgemeinschaft kann erklären, wer das 14. Lebensjahr vollendet hat. Für eine Person, die das 14. Lebensjahr noch nicht vollendet hat, kann der gesetzliche Vertreter, dem die Sorge für die Person zusteht (Eltern, gegebenenfalls ein Elternteil), den Kirchenaustritt erklären. Bei Kindern, die das 12. Lebensjahr vollendet haben, kann der Austritt nicht gegen seinen Willen erklärt werden.
Die Austrittserklärung muss persönlich vor dem Standesamt abgegeben werden.

Hinweise:
Möglich ist auch eine vom Notar beglaubigte, kostenpflichtige Austrittswillensentscheidung.
Welche Unterlagen brauche ich?
 Personalausweis oder Reisepass
 für Verheiratete und in Lebenspartnerschaft lebende Personen: Eheurkunde beziehungsweise Lebenspartnerschaftsurkunde.

Welche Fristen muss ich beachten?
Der Kirchenaustritt wird am Tag der Erklärung wirksam.

Kosten & Gebühren
Der Eintritt in die Kirche/Religionsgemeinschaft ist gebührenfrei.
Die Gebühr für den Kirchenaustritt beträgt 20,00 € gemäß der Landesverordnung über Verwaltungsgebühren.

Hinweise:
Die Ausstellung einer Zweitschrift ist mit 10,- € Gebühr kostenpflichtig.

Was sollte ich noch wissen?
Mit der Beurkundung des Austritts nimmt das zuständige Finanzamt auf Antrag die Änderung der Angabe für den Kirchensteuerabzug als Lohnsteuermerkmal (elektronische Lohnsteuerkarte) vor.

Vater eines Kindes ist rechtlich gesehen der Mann,

der zum Zeitpunkt der Geburt mit der Mutter des Kindes verheiratet ist, oder
der die Vaterschaft anerkannt hat oder
dessen Vaterschaft gerichtlich festgestellt ist.

Die Anerkennung der Vaterschaft ist schon vor der Geburt des Kindes möglich. Die Anerkennung bedarf der Zustimmung der Mutter und in besonderen Fällen auch der des Kindes. Die Anerkennung und Zustimmung müssen öffentlich beurkundet werden.

Liegen die Urkunden über die Anerkennung der Vaterschaft und die Zustimmung zur Anerkennung schon vor der Beurkundung der Geburt durch das Standesamt vor, wird der Vater wie bei verheirateten Eltern von Anfang an mit im Geburtenbuch eingetragen. Bei einer späteren Anerkennung wird das Geburtenbuch nachträglich ergänzt.

Kosten:

Die Beurkundung beim Standesamt ist gebührenfrei.

 

Die Namensänderung (Namenserklärung) beschreibt den Vorgang, im Zusammenhang mit einer Personenstandsänderung den Familiennamen zu wechseln. Namensänderungen können unter anderem in folgenden Fällen erfolgen:


Bei Kindern

Namenserteilung der Mutter mit Zustimmung des nicht sorgeberechtigten Elternteils,
Namenserteilung durch die Mutter und deren Ehemann,
Neubestimmung des Geburtsnamens nach Begründung der gemeinsamen Sorge durch die Eltern,
Anschlusserklärung an eine Namensänderung der Eltern oder eines Elternteils,
erstmalige Bestimmung eines Geburtsnamens nach Geburt des Kindes im Ausland.


Bei Ehegatten, Lebenspartnerinnen/Lebenspartnern, Geschiedenen, Verwitweten
nachträgliche Bestimmung eines Ehenamens, zum Beispiel nach Eheschließung im Ausland,
Erklärung eines Doppelnamens (Voranstellung und Anfügung eines Namens an den Ehenamen) durch einen Ehepartner,
Widerruf der Hinzufügung eines Namens zum Ehenamen,
Wiederannahme des früheren Namens nach Auflösung der Ehe.

Ob und in welcher Form im jeweiligen Fall eine Namensänderung (Namenserklärung) möglich ist, muss im Einzelfall geklärt werden. Achtung: Namensänderungen (Namenserklärungen) sind grundsätzlich unwiderruflich.


Hinweise:

Die Hinzufügung eines Namens kann widerrufen werden.

Sterbefall: Anzeigen

Der Tod eines Menschen muss beim Standesamt mündlich oder schriftlich angezeigt werden.

Die Anzeigepflicht trifft bei Sterbefällen in Krankenhäusern, Alten- und Pflegeheimen und ähnlichen Einrichtungen den Träger der Einrichtung.

Ansonsten sind zur Anzeige eines Sterbefalles in nachstehender Reihenfolge verpflichtet:

Jede Person, die mit dem Verstorbenen in häuslicher Gemeinschaft gelebt hat,
die Person, in deren Wohnung sich der Sterbefall ereignet hat,
jede andere Person, die bei dem Tod zugegen war oder von dem Sterbefall aus eigenem Wissen unterrichtet ist.

Zur letzten Fallgruppe gehören auch die Bestatter, die nach den Kliniken in der Regel die Anzeige übernehmen.

Welche Unterlagen brauche ich?

Ehe- oder Lebenspartnerschaftsurkunde der letzten Ehe oder Lebenspartnerschaft und gegebenenfalls ein Nachweis über deren Auflösung,
Geburtsurkunde, wenn keine Ehe oder Lebenspartnerschaft bestand,
Nachweis über den letzten Wohnsitz und
ärztliche Bescheinigung über den Tod.

Hinweise:

Die Bescheinigung sollte den nicht vertraulichen Teil und den vertraulichen Teil enthalten.

Zusätzlich, bei minderjährigen Kindern, die Geburtsurkunde und die Angabe des Wohnsitzes der minderjährigen Kinder.

 

Welche Fristen muss ich beachten?
Ein Sterbefall ist spätestens am dritten auf den Tod folgenden Werktag anzuzeigen.

Bevor Sie sich auf unserer Insel das Ja-Wort geben können, ist es erforderlich, dass Sie sich an das für Sie zuständige Standesamt an Ihrem Wohnort wenden. Dort wird man Ihnen mitteilen, welche Unterlagen Sie für Ihre Eheschließung benötigen. Wenn Sie die erforderlichen Unterlagen zusammengestellt haben, melden Sie Ihre Eheschließung bitte bei Ihrem Wohnsitzstandesamt an mit dem Hinweis, dass Sie beabsichtigen, auf Sylt zu heiraten. Ihr Standesamt wird uns die Unterlagen dann zusammen mit einer schriftlichen  „Ermächtigung“ übersenden, ohne die wir die Trauung nicht vollziehen dürfen.

Erst wenn uns alle Papiere vorliegen und auch hier noch einmal auf Vollständigkeit und Richtigkeit durchgesehen wurden, vergeben wir konkrete Heiratstermine. Sie haben sicher Verständnis dafür, dass aufgrund der einschneidenden Konsequenzen einer Eheschließung dieses etwas umfangreiche Verfahren notwendig ist. Schließlich soll alles zu Ihrer Zufriedenheit ablaufen. 

Wichtige Dokumente:

• gültiger Personalausweis
• beglaubigte Abschrift aus dem Geburtenregister
• Aufenthaltsbescheinigung
• falls geschieden oder verwitwet, beglaubigte Abschrift aus dem Eheregister der Vorehe

Das Inselbauamt wünscht „nur vorübergehenden Aufenthalt“


„Weitere Räume im Warftgeschoss“ oder „Wohnen auf vier Ebenen“, so oder ähnlich werden die Flächen in Kellern und Spitzböden auf Sylt beworben. Das schließt Wohn- und Schlafräume in diesen Etagen regelmäßig mit ein, denn: Dem Platz auf unserer Insel sind enge Grenzen gesetzt, der Phantasie der Vermieter und Verkäufer in Bezug auf Einnahmemöglichkeiten offensichtlich nicht.

Oft treibt auch wirtschaftliche Not die Insulaner dazu, in Kellern zu schlafen oder gleich ganz zu wohnen. Geschichten von Syltern, die sich Ihr Haus nur dadurch finanzieren konnten, indem Sie in der Saison in den Keller zogen und ihre Wohnung für Gäste frei machten, sind noch allgegenwärtig. Aufgrund dieser Historie, und weil die Ausnutzung der Vermietobjekte bis in den letzten Winkel hier Usus ist, wird landläufig eine Duldung dieser Situation angenommen.

Aber mitnichten: Man kann durchweg davon ausgehen, dass die Nutzung der Keller und Spitzböden zu Aufenthaltszwecken „schwarz“ geschieht, also ohne Baugenehmigung und auf eigenes Risiko der Eigentümer oder Vermieter. Diese stehen somit im Fall eines Brandes oder Unfalles, insbesondere mit Personenschäden, voll in der Verantwortung. Werden solche Fehlnutzungen der Bauaufsicht angezeigt oder amtlich festgestellt, so sind sie zwingend bauordnungsrechtlich zu verfolgen.

Dass Keller und Spitzböden in aller Regel lediglich zu Abstellzwecken oder als Haustechnikräume, also nur zum „vorübergehenden Aufenthalt“, wie es die Landesbauordnung ausdrückt, genehmigt werden, hat gute Gründe. Allerdings halten sich manche Makler und Vermieter allenfalls „vorübergehend“ damit auf, über baurechtliche Konsequenzen und Risiken nachzudenken.

Die Landesbauordnung zielt nämlich auf die Sicherheit von Personen und gesunde Wohnverhältnisse ab. Dementsprechend ist das Wohnen nur in Räumen zulässig, in denen die Nutzer eine ausreichende natürliche Belichtung und Belüftung vorfinden sowie eine Mindestraumhöhe. Weiterhin müssen zwei getrennte Rettungswege vorhanden sein, und nicht zuletzt ist eine ausreichende Brandsicherheit der Bauteile notwendig, um die Sicherheit der Menschen zu gewährleisten.

Auch die Gemeinden haben im Rahmen ihrer baurechtlichen Ortssatzungen ein Wort mitzureden, wenn es um die Ausnutzung von Grundstücken geht. Um die städtebauliche Gestalt und das Ortsbild zu regeln, können Festsetzungen getroffen werden, die die Legalisierung des Aufenthaltes in Kellern und Spitzböden erschweren oder verhindern.

Auch wenn die neueren Ferienobjekte vom Keller bis zum First hochwertig ausgestattet sind und die Gäste im Untergeschoss nachts keinen Unterschied zu oberirdischen Zimmern ausmachen werden, darf die Frage (abseits des Baurechts) gestellt werden: Ist das der Standard, den wir uns für Sylt wünschen? Schließlich kommen die Erholungssuchenden ja auch deswegen her, um der Enge zuhause zu entfliehen, hier Licht und Luft zu finden und wieder einen Bezug zur Natur herzustellen. Ob das dann mit eingezogenem Kopf im Spitzboden oder mit Blick in den Lichtschacht noch gelingt, sei mal dahingestellt.

Wer es genau wissen will: Baurechtliche Rahmenbedingungen


Aufenthaltsräume allgemein

Definition:

Räume, die zum nicht nur vorübergehenden Aufenthalt von Menschen bestimmt oder geeignet sind, gelten gemäß Landesbauordnung als Aufenthaltsräume (LBO § 2 (5)). Das beinhaltet unter Anderem Wohn- und Schlafräume, Küchen, Arbeits- und Gästezimmer. Hingegen gelten Bäder und WCs, Saunen, Wellnessbereiche und Schwimmbäder nicht als Aufenthaltsräume im Sinne der Landesbauordnung.

Belichtung und Belüftung

Aufenthaltsräume müssen unmittelbar ins Freie führende Fenster von solcher Anzahl und Beschaffenheit haben, dass die Räume ausreichend belüftet und mit Tageslicht beleuchtet werden können (notwendige Fenster, LBO § 48 (2)).

Raumhöhe

Aufenthaltsräume müssen eine lichte Raumhöhe von mindestens 2,40m haben (LBO § 48 (1)).
Aufenthaltsräume im Dachraum müssen eine lichte Höhe von mindestens 2,30m über mindestens der Hälfte ihrer Grundfläche haben; Raumteile mit einer lichten Höhe bis zu 1,50m bleiben bei der Berechnung der Grundfläche außer Betracht (LBO § 48 (1)).

Rettungswege

Für Nutzungseinheiten mit mindestens einem Aufenthaltsraum müssen in jedem Geschoss mindestens zwei voneinander unabhängige Rettungswege ins Freie vorhanden sein (LBO § 34 (1)).
Für Nutzungseinheiten, die nicht zu ebener Erde liegen, muss der erste Rettungsweg über eine notwendige Treppe führen. Der zweite Rettungsweg kann eine weitere notwendige Treppe sein oder über eine mit Rettungsgeräten der Feuerwehr erreichbare Stelle der Nutzungseinheit führen (LBO § 34 (2)).
Die nutzbare Breite notwendiger Treppen muss für den größten zu erwartenden Verkehr ausreichen (LBO § 35 (5)). Als Mindestbreite können hier i.d.R. 0,80m zwischen den Handläufen angesetzt werden.
Fenster, die als Rettungswege dienen, müssen im Lichten mindestens 0,90m x 1,20m groß sein. Liegen diese Fenster in Dachschrägen oder Dachaufbauten, so darf ihre Unterkante oder ein davor liegender Austritt von der Traufkante (horizontal gemessen) nicht mehr als 1,00m entfernt sein (LBO § 38 (5)).
Kellerlichtschächte vor Rettungswegfenstern müssen i.d.R. mindestens 0,90m tief sein (horizontal gemessen), um das Flüchten bzw. Retten von Personen zu ermöglichen.

Brandschutz

An die Brandsicherheit von Wänden und Decken zwischen Aufenthaltsräumen oder Einheiten unterschiedlicher Nutzung werden erhöhte Anforderungen gestellt, die zwingend zu erfüllen sind (LBO §§ 30-32). Es wird i.d.R. mindestens eine Feuer hemmende (F-30) Ausführung verlangt.
An Türen werden ebenfalls entsprechende Anforderungen gestellt.


Keller speziell

Bauordnungsrecht (Rechtsgrundlage: Landesbauordnung LBO, Basis für Ortsgestaltungssatzungen):

Das Untergeschoss (Keller) wird für gewöhnlich zu Abstellzwecken, zur Unterbringung haustechnischer Anlagen oder als Hobbyraum genutzt. Der Aufenthalt von Personen verbietet sich meist aufgrund der fehlenden Rahmenbedingungen für gesunde und sichere Wohnverhältnisse.
Sollen Kellerräume dennoch als Aufenthaltsräume genutzt werden, sind die Mindestanforderungen der Landesbauordnung zu erfüllen:

 ausreichende Belichtung über Fenster und Abgrabungen mit i.d.R. mind. 45°- Böschung,
 ausreichende Belüftung über Fenster,
 lichte Raumhöhe von mindestens 2,40m,
 erster und zweiter Rettungsweg (notwendige Treppe und Fenster mit 90/120cm im Lichten),
 Brandsicherheit von Wänden und Decken mindestens Feuer hemmend (F30).

Bauplanungsrecht
(Rechtsgrundlage Baugesetzbuch BauGB, Landesbauordnung LBO, Baunutzungsverordnung BauNVO für: Bebauungspläne, Erhaltungssatzungen):

Bauplanungsrechtlich kann die Nutzung von Kellern zum Aufenthalt durch folgende Festsetz-ungen in bauplanungsrechtlichen Satzungen reglementiert werden:

• Geschossflächenzahlen (GFZ) in Verbindung mit Geschossigkeit und Gebäudehöhen.
Diese Rahmenbedingungen sind i.d.R. so aufeinander abgestimmt, dass die zulässige Geschoss-fläche nur für das Erd- und das Dachgeschoss ausreicht. Gegebenenfalls ist in der GFZ noch Reserve, um einzelne Räume in Kellern mit einzubeziehen, sofern sie mit sonstigen bauordnungs- und planungsrechtlichen Vorgaben übereinstimmen.

• Verbot von Abgrabungen am Haus, Begrenzung der Breite und Tiefe (Auskragung) von Kellerlichtschächten, maximale Sockelhöhe. Damit kann die für Aufenthaltsräume erforderliche ausreichende Belichtung und Belüftung nicht hergestellt werden. Der erforderliche 2. Rettungsweg wird erschwert oder unmöglich gemacht.

Spitzböden speziell

Bauordnungsrecht (Rechtsgrundlage: Landesbauordnung LBO, Basis für Ortsgestaltungssatzungen):

Der Spitzboden, also die Ebene über dem Dachgeschoss, wird in der Regel zu Abstellzwecken genutzt. Der Aufenthalt von Personen verbietet sich meist aufgrund der fehlenden Rahmenbedingungen für gesunde und sichere Wohnverhältnisse. Sollen Spitzböden dennoch als Aufenthaltsräume genutzt werden, sind die Mindestanforderungen der Landesbauordnung zu erfüllen:

 ausreichende Belichtung und Belüftung über Fenster,
 lichte Raumhöhe von mindestens 2,30m über mindestens der Hälfte ihrer Grundfläche,
 erster und zweiter Rettungsweg (notwendige Treppe und Fenster mit 90/120cm im Lichten),
 Brandsicherheit von Wänden und Decken mindestens Feuer hemmend (F30).

Bauplanungsrecht (Rechtsgrundlage Baugesetzbuch BauGB, Landesbauordnung LBO, Baunutzungs-verordnung BauNVO für: Bebauungspläne, Erhaltungssatzungen):

Bauplanungsrechtlich kann die Nutzung von Spitzböden zum Aufenthalt durch folgende Festsetzungen in bauplanungsrechtlichen Satzungen reglementiert werden:

 Geschossflächenzahlen (GFZ) in Verbindung mit Geschossigkeit und Gebäudehöhen.
Diese Festsetzungen sind i.d.R. so aufeinander abgestimmt, dass die zulässige Geschossfläche nur für das Erd- und das Dachgeschoss ausreicht. Gegebenenfalls ist in der GFZ noch Reserve, um den Spitzboden mit einzubeziehen, sofern die sonstigen bauordnungs- und planungsrechtlichen Rahmenbedingungen stimmen.

 Dachneigung, First- und Traufhöhen. Dadurch wird ggf. verhindert, dass im Spitzboden überhaupt die erforderliche lichte Raumhöhe erreicht wird.

 Ausschluss von Dachflächenfenstern und Gauben oberhalb der Kehlbalkenlage oder Begrenzung der zulässigen Größen dieser Öffnungen. Damit können unter Umständen der für Aufenthaltsräume erforderliche 2. Rettungsweg (90/120cm i.L.) und die ausreichende Belichtung nicht umgesetzt werden.

 Erhaltungssatzungen gem. § 172 BauGB können Dacherhöhungen, Dachflächenfenstern oder Dachaufbauten entgegenstehen, sofern dadurch die Erhaltungsziele gestört werden.


Die vorstehenden Ausführungen erheben keinen Anspruch auf Vollständigkeit und ersetzen keine Bauberatung. Zuständig in bauordnungsrechtlichen Fragen ist die Untere Bauaufsicht des Kreises Nordfriesland.

„Ich beantrage Dispens!“ Mit dieser altertümlichen und im Baurecht nicht mehr gebräuchlichen Formulierung will der Antragsteller zum Ausdruck bringen, dass er eine Abweichung, Ausnahme oder Befreiung von baurechtlichen Vorgaben möchte, da seine Vorstellungen von den Regelungen des Baurechts abweichen.
Die vorgenannten Begriffe werden oft in einen Topf geworfen. Dabei unterscheidet das heutige Baurecht hier sehr deutlich und stellt an jede dieser Fälle ganz bestimmte Anforderungen.

Grundsätzlich ist festzuhalten, dass für alle drei genannten Anträge der Landrat des Kreises Nordfriesland als untere Bauaufsichtsbehörde zuständig ist. Dieser trifft bei Ausnahmen und Befreiungen seine Entscheidung im Einvernehmen mit der betroffenen Gemeinde.
Bei Abweichungen ist das Einvernehmen nur dann erforderlich, wenn es sich um eine Abweichung von einer örtlichen Bauvorschrift (z.B. Ortsgestaltungssatzung) handelt.
Alle Anträge sind, bis auf Ausnahmen im regulären Genehmigungsverfahren, schriftlich zu beantragen und zu begründen.
Entsprechende Anträge sind, sofern sie nicht im Rahmen von Bauanträgen abgehandelt werden, vierfach bei der Gemeinde einzureichen. Drei Ausfertigungen leitet das Inselbauamt an den Kreis Nordfriesland weiter, ein Exemplar wird für den jeweiligen Bauausschuss vorbereitet, der im Rahmen seines Ermessensspielraumes über die Erteilung des gemeindlichen Einvernehmens entscheidet.

Baurechtliche Einordnung

Abweichungen werden unter § 71 LBO (Landesbauordnung) wie folgt geregelt:
Die Bauaufsichtsbehörde kann Abweichungen von Anforderungen der LBO und aufgrund der LBO erlassener Vorschriften (z.B. Ortsgestaltungssatzungen) zulassen. Sie müssen unter Berücksichtigung des Zwecks der jeweiligen Anforderung und unter Würdigung der öffentlich-rechtlich geschützten nachbarlichen Belange mit den öffentlichen Belangen vereinbar sein.

Ausnahmen regelt das BauGB (Baugesetzbuch) unter § 31 (1) folgendermaßen:
Von den Festsetzungen eines Bebauungsplanes können solche Ausnahmen zugelassen werden, die in dem Bebauungsplan nach Art und Umfang ausdrücklich vorgesehen sind.    Im Satzungstext sind die Voraussetzungen für eine Ausnahmegewährung festzusetzen.

 

Befreiungen werden unter § 31 (2) BauGB geregelt:
Von den Festsetzungen eines Bebauungsplanes kann befreit werden, wenn
die Grundzüge der Planung nicht berührt werden und
1. Gründe des Wohls der Allgemeinheit die Befreiung erfordern oder
2. die Abweichung städtebaulich vertretbar ist oder
3. die Durchführung des Bebauungsplans zu einer offenbar nicht beabsichtigten Härte führen würde, und wenn die Abweichung auch unter Würdigung nachbarlicher Interessen mit den öffentlichen Belangen vereinbar ist.
Befreiungen können nur in einem sehr beschränkten Umfang gewährt werden, weil ihnen stets atypische Fallkonstellationen zu Grunde liegen müssen.

Hinweise
Für den Fall, dass Abweichungen, Ausnahmen oder Befreiungen im Zuge eines Bauantrages beantragt werden sollen, ist dieses auf Seite zwei des Bauantragformulars kenntlich zu machen.

Die vorstehenden Ausführungen erheben keinen Anspruch auf Vollständigkeit und ersetzen keine Bauberatung. Zuständig in allen baurechtlichen Fragen ist die Untere Bauaufsicht des Kreises Nordfriesland.

Um einzelne Fragen oder die grundsätzliche Zulässigkeit von Bauvorhaben zu klären, empfiehlt sich die Einreichung einerBauvoranfrage(Antrag auf Vorbescheid gem. LBO § 66). Das ist zum Beispiel sinnvoll, wenn kein Bebauungsplan vorliegt und Fragen zur Einfügung nach § 34 BauGB oder zum Außenbereich nach§ 35 BauGB auftreten.

Die Bauvoranfrage ist in vierfacher Ausfertigung bei der Gemeinde einzureichen, drei Exemplare werden an die Untere Bauaufsichtsbehörde des Kreises Nordfriesland in Husum weiter geleitet, eines geht in den Bauausschuss der entsprechenden Gemeinde. Der Bescheid ergeht durch die Untere Bauaufsichtsbehörde. Auf Grundlage eines positiven Bauvorbescheides kann ein Bauantrag gestellt werden.

Die Beseitigung des Niederschlagswassers auf privaten Grundstücken liegt in der Zuständigkeit der Gemeinde Sylt und ist durch die Satzung über die Niederschlagswasserbeseitigung geregelt. (Hinweis: Die Niederschlagswasserbeseitigungsatzung wird zurzeit überarbeitet und soll zum 01.01.2016 in Kraft treten.) Wird für ein Grundstück ein Bauantrag gestellt, ist grundsätzlich entsprechend dem unten stehenden Formblatt und Merkblatt ein Entwässerungsantrag beim Bauamt einzureichen.

Für Fragen im Zusammenhang mit der Erstellung des Entwässerungsantrages steht Ihnen im Bauamt Frau Schwengler unter der (Tel.: 04651-851-623) gerne zur Verfügung.

Schmutzwasser (häusliche Abwässer) und Niederschlagswasser werden in getrennten Einrichtungen beseitigt. Die Zuständigkeit für die Beseitigung des Schmutzwassers regelt der Abwasserzweckverband (vertreten durch Energieversorgung Sylt (EVS)) (www.energieversorgung-sylt.de/energie-wasser/abwasser/).

 

Information zum Umgang mit erhaltenswerter Bausubstanz auf der Insel Sylt,
Anwendung des Denkmalrechtes und der Erhaltungssatzung nach § 172 Baugesetzbuch (BauGB)


Die Insel Sylt: Das ist Strand und Meer, Dünen und Heide, Kliffs und Marsch. Doch neben der natürlichen bestimmt ebenso die bebaute Umwelt das Gesicht der Insel. Ob historische Friesen- oder Logierhäuser, Siedlungsbauten, Kirchen oder Leuchttürme: Sie machen Sylt unverwechselbar und tragen zur Identifikation mit der Insel bei, sowohl bei Einheimischen als auch bei Gästen. Und genau so wie die ursprüngliche Natur schützenswert ist, gilt es, die ortsbildprägenden Bauten vor Abbruch und entstellenden Veränderungen zu bewahren. Nur durch konsequenten Erhalt dieser Bausubstanz lässt sich das charakteristische und individuelle Erscheinungsbild der Inselorte sichern und bleiben städtebauliche Strukturen ablesbar. Eine positive und individuelle Prägung der Ortsbilder durch die derzeitige Architektur ist in der Regel nicht zu erwarten, hier geht der Trend in Richtung Vereinheitlichung.

Wie aber ist die Erhaltung schützenswerter Bauten durchsetzbar, wo doch die Tendenz der Bauwilligen dahin geht, eine maximale Ausnutzung auf möglichst freiem Bauland umzusetzen? Ökonomische Interessen stehen meist über der moralischen Verpflichtung, ein erhaltenswertes Bauwerk zu bewahren und behutsam, gegebenenfalls unter Verzicht auf Nutzfläche, zu renovieren. Es gilt also, das berechtigte öffentliche Interesse an einem intakten Ortsbild gegenüber rein privaten Belangen zu stärken. Und das ist nur mit Hilfe des Bau- und Denkmalrechtes möglich.


Rechtliche Mittel zum Schutz erhaltenswerter Gebäude:

- Denkmalschutzgesetz (DSchG)

Auf seiner Grundlage können bauliche Anlagen, deren Erhaltung wegen ihres geschichtlichen, künstlerischen, städtebaulichen oder die Kulturlandschaft prägenden Wertes im öffentlichen Interesse liegen, zu Kulturdenkmalen erklärt werden. Gegebenenfalls können für Baumaßnahmen an Denkmalen steuerliche Abschreibungsmöglichkeiten in Anspruch genommen werden. Zuständig sind die Obere bzw. Untere Denkmalschutzbehörde des Landes Schleswig-Holstein bzw. des Kreises Nordfriesland.


- Erhaltungssatzung gemäß § 172 BauGB (in Verbindung mit § 173 BauGB)

Die Gemeinden können per Satzung Gebiete festlegen, in denen die städtebauliche Eigenart erhalten werden soll. Die städtebauliche Gestalt wird in diesen Fällen durch die ortsbildprägende Bausubstanz gebildet. Deshalb bedürfen innerhalb dieser Bereiche der Rückbau, die Änderung oder die Errichtung baulicher Anlagen der Genehmigung durch die Gemeinde.
Die Genehmigung kann versagt werden, wenn durch Abbruch oder Veränderung erhaltenswerter Gebäude eine Beeinträchtigung der schützenswerten städtebaulichen Gestalt oder der Verlust ortsbild-prägender Bauten zu befürchten wäre.
Als erhaltenswert gilt eine bauliche Anlage dann, wenn sie allein oder im Zusammenhang mit anderen baulichen Anlagen das Ortsbild oder die Stadtgestalt prägt oder wenn sie sonst von städtebaulicher, insbesondere geschichtlicher oder künstlerischer Bedeutung ist.
Erhaltung nach Erhaltungssatzung bedeutet konkret, ein Gebäude in seiner bestehenden Substanz zu erhalten mit all seinen sichtbaren prägenden Merkmalen. Das Kriterium ist nicht „Schönheit“ oder „Alter“, sondern sind Authentizität und Ablesbarkeit der Historie im Zusammenspiel mit dem städtebaulichen Umfeld.
Die Anwendung der Erhaltungssatzung nach § 172 BauGB basiert auf dem sogenannten zweistufigen Verfahren. Das bedeutet, dass die Gemeinde im ersten Schritt Bereiche, in denen die Stadtgestalt geschützt werden soll, mit der Satzung belegt. Einzelne Gebäude und Ensembles können von der Gemeinde vorab untersucht und für die Erhaltung vorgesehen werden. Erst im zweiten Schritt wird im konkreten Antragsfall entschieden, ob das Vorhaben den Erhaltungszielen entspricht oder ihnen entgegensteht. Dazu hat das Baugesetzbuch in § 173 die Erörterung der für die Entscheidung erheblichen Tatsachen mit dem Antragsteller vorgeschrieben.
Generell gilt: Wenn Sie als Eigentümer, Bauherr oder Planer mit erhaltenswerter Bausubstanz umgehen und Änderungen vornehmen wollen, oder wenn Sie sich unsicher sind, ob Ihr Vorhaben ggf. Erhaltungsbelange berührt: Wenden Sie sich bitte an das Inselbauamt! Dort werden Sie vom unverbindlichen Gespräch bis zum Antrag nach § 172 BauGB beraten.


Sylt hat eine Fülle an erhaltenswerten Bauten und Denkmalen zu bieten:

- Historische Friesenhäuser: Die friesische Bauart zeichnet sich aus durch langgestreckte Baukörper in Ost-West-Richtung mit weit herunter gezogenen Reetdächern, Traufgiebel und Backsteinmauer-werk mit weißen Sprossenfenstern. Insbesondere die Dörfer im Osten Sylts wie z.B. Keitum und Morsum sind durch diese Art Gebäude geprägt.
- Der Bäderstil ist eine ortsspezifische Ausprägung des historisierenden Bauens Ende des 19. und Anfang des 20. Jahrhunderts, die den Seebädern an Nord- und Ostsee zu eigen ist. Große Dach-überstände als Schutz vor Sonne und Wetter und leicht anmutende Balkonanlagen, die zur Erholung an der frischen Meeresluft einladen sollen, sind für diesen Stil prägend. Die Fassaden sind meist weiß verputzt oder geschlämmt, auf Sylt aber auch mit dem heimischen Backstein kombiniert. Beispiele finden sich vor Allem in der Westerländer Innenstadt sowie südlich und östlich davon als Wohn- und Logierhäuser.
- Heimatschutzstil: Für Wohn- und Ferienhäuser hielt dieser Baustil Anfang des 20. Jahrhunderts im Sinne der Weiterentwicklung der lokalen Baukultur Einzug. Es wurde auf traditionelle Formen-sprachen und Materialien zurückgegriffen, sodass sich die Gebäude in die Umgebung einfügten, aber dennoch ihre Entstehungszeit nicht verleugneten. Klassische Beispiele finden sich zum Beispiel in Kampen.
Öffentliche Bauten im Heimatschutzstil sind hauptsächlich in Westerland anzutreffen. Markante Merkmale sind die roten Klinkerfassaden mit klar gegliederten Lochfassaden und steil geneigte Walm-dächer. Beispiele: Alte Realschule, Kreisberufsschule, Nicolaikirche, Insel-Bahnhöfe.
- Wohnsiedlungen der 30er bis 50er-Jahre des 20. Jahrhunderts entstanden im Zuge der militärischen Aufrüstung der Insel zur Unterbringung der wachsenden Zahl an Soldaten und Angestellten. Insbesondere an den Hauptstützpunkten List, Hörnum und Westerland sind sie heute noch als Ensembles ortsbildprägend. In Hörnum sind die sogenannte „Weiße Siedlung“ und die „Rote Siedlung“ zu erwähnen, in Westerland die Marinesiedlung im Norden und die Seedeichsiedlung im Südosten.
- Die Ferienhaussiedlungen in den Dünen Lists („Sonnenland“), Rantums und Hörnums („Kersig-Siedlung“) aus den 1960er-Jahren sind zwar nicht mit einer baulichen Erhaltungssatzung belegt, können aber dennoch als ortsbildprägend eingeordnet werden und sind von siedlungsgeschichtlicher Bedeutung.
- Solitäre, die allein prägen: Das sind bauliche Anlagen, die das Sylter Orts- und Landschaftsbild bestimmen, aber meist nicht in die oben genannten Kategorien einzuordnen sind. Zum Beispiel Leucht-türme, das Hügelgrab Denghoog, die Inselkirchen, Tinnum-Burg.

Die Aufzählung ist beispielhaft und nicht abschließend. Jeder aufmerksame Bewohner oder jede Betrachterin dieser Insel werden sich ein Bild machen und die Liste der erhaltenswerten Bauten für sich erweitern oder infrage stellen.

Fest steht aber: Aufgrund der raren Sylter Baugrundstücke und der übermäßigen Nachfrage auf dem Immobilienmarkt stehen private wirtschaftliche Interessen im Vordergrund. Der Verlust erhaltenswerter Bausubstanz ist konkret zu befürchten und bereits Realität. Nur durch konsequente Anwendung der Erhaltungssatzungen und des Denkmalschutzes durch die Gemeinden bzw. Kreis und Land ist diese Entwicklung zu verhindern. Die Bewohner und Bewohnerinnen können diese Ziele unterstützen, indem sie ihre Baukultur wertschätzen und über die öffentliche Meinungsbildung und ihre politischen Vertreter mit zur Erhaltung beitragen.


Hinweise / Begriffsbestimmungen:

Milieuschutz: In den Erhaltungssatzungen nach § 172 BauGB der Inselorte ist in der Regel ebenfalls der Aspekt „Zusammensetzung der Bevölkerung“ (= Milieuschutz) enthalten. Er wird im Rahmen des GRIPS-Dauerwohnraum-Konzeptes behandelt.

Abgrenzung zum Bestandschutz: Der in diesem Zusammenhang häufig verwendete baurechtliche Begriff „Bestandschutz“ sagt nichts über die Erhaltenswürdigkeit nach §172 BauGB oder Denkmal-schutzrecht aus, sondern nur darüber, ob eine bauliche Anlage bauordnungsrechtlich rechtmäßig errichtet wurde und dementsprechend genutzt werden darf. Zuständig ist die Untere Bauaufsicht des Kreises Nordfriesland.

Rechtliche Hinweise: Aus dem vorstehenden Text ergeben sich keinerlei baurechtliche oder denkmalrechtliche Ansprüche. Jedes Vorhaben ist im Einzelfall zu beantragen und mit den zuständigen Ämtern abzustimmen.
Eine Genehmigung nach § 173 BauGB (Erhaltungssatzung) der Gemeinden bzw. des Amtes Landschaft Sylt ersetzt keine bauordnungsrechtliche Genehmigung und keine Genehmigung nach dem Denkmalschutzgesetz. Bauanträge oder Anträge nach dem Denkmalrecht sind ggf. darüber hinaus bei den zuständigen Behörden zu stellen.


Literatur / Links:
- Baugesetzbuch (BauGB) § 172 sowie § 173
- www.denkmal.schleswig-holstein.de
- www.nordfriesland.de/Kreis-Verwaltung/Kreisverwaltung/Fachdienst-Bauen-und-Planen

Arbeitslosigkeit

Mit Wirkung zum 01.01.2005 wurden Die bisherige Arbeitslosenhilfe und die Sozialhilfe durch die Gesetzgebung vom 01.01.2005 unter dem Begriff "Hartz IV" zusammengelegt.

Zuständig für das gesamte Leistungsspektrum der Grundsicherung für Arbeitslose ist der Kreis Nordfriesland, der auf vertraglicher Grundlage mit den Kommunen vor Ort die bisher 26 Sozialämter Nordfrieslands zu jetzt 7 Sozialzentren zusammengefasst hat.

Für den Bereich der Insel Sylt ist das Sozialzentrum Sylt/ Jobcenter Sylt zuständig.

Hier erhalten Sie alle weiteren erforderlichen Informationen.

Apotheken - Notfall-Apotheke suchen

Die schnelle, bundesweite Apothekennotdienst-Suche.

Internet: Notfall-Apotheke suchen , bitte geben Sie in das Postleitzahlenfeld 25980 für Sylt ein.

Asklepios Nordseeklinik


Internet: Asklepios Nordeeklinik
Tel.: 04651-84 1296


Notfall-Anlaufpraxis (in der Nordseeklinik Westerland):

Montag - Freitag: 20:00 - 22:00 Uhr
Samstag, Sonntag, Feiertag:
10:00 - 13:00 Uhr und

17:00 - 21:00 Uhr

Ärztlicher Notdienst Sylt

(Mo, Di, Do 19.00–08.00 Uhr,
Mi, Fr 14.00–08.00 Uhr und am Wochenende)
Telefon 116 117
Bei lebensbedrohlichen Notfällen und Unfällen DRK Rettungsdienst und Notarzt, Telefon 112

Feuerwehr / Polizei

Feuerwehr-Notruf: 112
Polizei: 110, Polizeistation Westerland: 04651-7047

Hilfetelefon Gewalt gegen Frauen

Internet: Hilfetelefon.de
Hilfetelefon: 08000 - 116 016


365 Tage im Jahr rund um die Uhr erreichbar: Das Hilfetelefon Gewalt gegen Frauen bietet Betroffenen erstmals die Möglichkeit, sich zu jeder Zeit anonym, kompetent und sicher beraten zu lassen

Telefonische Hilfsdienste

Telefonseelsorge: Tel.: 0800 1110111

Kinder- und Jugendtelefon: Tel.: 0800 1110333

Suchtgefährdeten-Nottelefon: Tel.: 0180/5982855 (12ct/Min.)

Elterntelefon Sylt: Tel.: 0800 3848586 (08-21Uhr)

 

 

Mit einer Beglaubigung wird die Übereinstimmung von Abschriften, Ablichtungen, Vervielfältigungen, Negativen, Ausdrucken elektronischer Dokumente oder elektronischen Dokumenten mit dem Original bestätigt.

Behörden können Beglaubigungen vornehmen, wenn:

 sie die Urkunde selbst erstellt haben oder
 wenn die Urschrift von einer Behörde ausgestellt ist oder
 die Abschrift zur Vorlage bei einer Behörde benötigt wird sofern nicht durch Rechtsvorschrift die Erteilung beglaubigter Abschriften aus amtlichen Registern und Archiven anderen ausschließlich Behörden vorbehalten ist.

Unterschriften und Handzeichen auf Schriftstücken werden von Behörden beglaubigt, wenn das unterzeichnete Schriftstück zur Vorlage bei einer Behörde oder bei einer sonstigen Stelle, der auf Grund einer Rechtsvorschrift das unterzeichnete Schriftstück vorzulegen ist, benötigt wird.

Wird eine Beglaubigung zur Verwendung im Ausland benötigt, reicht eine einfache Beglaubigung nicht aus. Vielmehr wird hier eine Apostille verlangt.

Hinweise:

Bitte beachten Sie, dass die Beglaubigung deutscher Personenstandsurkunden nicht möglich ist. Hier müssten Sie sich an das Standesamt wenden, das die Urkunde ausgestellt hat. sie die Urkunde selbst erstellt haben oder wenn die Urschrift von einer Behörde ausgestellt ist oder die Abschrift zur Vorlage bei einer Behörde benötigt wird.

Welche Unterlagen brauche ich?

Das Originaldokument, von dem Sie eine beglaubigte Kopie benötigen.

Bei der Beglaubigung von Unterschriften oder Handzeichen zusätzlich:

 Nachweis der Identität (zum Beispiel Personalausweis oder Reisepass)  

 Schriftstück, auf dem die zu leistende Unterschrift oder das Handzeichen beglaubigt werden soll.


Hinweise:
Bitte beachten Sie, dass Beglaubigungen von Unterschriften oder Handzeichen nur bei persönlicher Vorsprache der betroffenen Person vorgenommen werden können.

Nachweis der Identität (zum Beispiel Personalausweis oder Reisepass),
Schriftstück, auf dem die zu leistende Unterschrift oder das Handzeichen beglaubigt werden soll.

Kosten & Gebühren
Beglaubigung von Kopien und Unterschriften: 3,00 Euro
Beglaubigungen für Rentenversicherungsangelegenheiten sind kostenfrei.

Was sollte ich noch wissen? 

Eine amtliche Beglaubigung reicht nicht aus,
 wenn eine öffentliche Beurkundung oder eine öffentliche Beglaubigung (durch Notare, Gerichte oder bestimmte Behörden, zum Beispiel dem Jugendamt) erforderlich ist oder
 wenn die ausschließliche Zuständigkeit einer bestimmten Behörde gegeben ist (zum Beispiel Personenstandsurkunden dürfen nur vom Standesamt, Auszüge aus dem Liegenschaftskataster nurvon den Kataster- und Vermessungsbehörden beglaubigt werden).

 wenn eine Apostille benötigt wird, zur Vorlage im Ausland.

An wen kann ich mich wenden?
 An eine beliebige Behörde des Landes, der Kreise, Gemeinden oder Ämter,

 an die Behörden der Körperschaften des öffentlichen Rechts ohne Gebietshoheit oder

 an rechtsfähige Anstalten und Stiftungen.

Der Ministerpräsident spricht Ehepaaren
zur Goldenen Hochzeit (50-jähriges Ehejubiläum),
zur Diamantenen Hochzeit (60-jähriges Ehejubiläum),
zur Eisernen Hochzeit (65-jähriges Ehejubiläum),
zur Gnadenhochzeit (70-jähriges Ehejubiläum)
und zur Kronjuwelenhochzeit (75-jähriges Ehejubiläum)
seine Glückwünsche aus!

 

Die Vorbereitungen zur Aussprache von Alters- und Ehejubiläen erfolgen automatisch durch die Gemeinde in der das Ehepaar beziehungsweise der Altersjubilar wohnhaft ist. Die Erstellung der Urkunde erfolgt aufgrund des Melderegisters kraft Amtes. Dabei ist für die Erstellung der durch den Ministerpräsidenten überreichten Urkunde die Staatskanzlei zuständig, für die durch den Bundespräsidenten überreichten Urkunde das Bundesverwaltungsamt.
Die Urkunden werden in der Regel durch einen politischen Vertreter der Gemeinde (Mitglied des Ortsbeirates, Gemeindevertreter) überbracht.
Es besteht also für Sie als Bürgerin/Bürger keine Notwendigkeit, tätig zu werden.
 
Rechtsgrundlage:
Erlass des Innenministeriums vom 12.Dezember 2003 (Amtsbl. Schl.-Holst. S. 1034), geändert durch Erlass des Ministerpräsidenten - Staatskanzlei - vom 25. September 2006 (Amtsbl. Schl.-Holst. S. 1380)

Was ist das Schiedsamt? Welche Aufgaben haben Schiedsleute?
Bereits im Jahre 1851 hat das preußische Strafgesetzbuch vorgeschrieben, dass vor Beginn eines Strafverfahrens wegen Beleidigung oder wegen leichter Körperverletzung von den Beteiligten zunächst ein Schiedsmann eingeschaltet werden sollte. Dieser war beauftragt, Streitigkeiten außergerichtlich zu regeln. Daraus entwickelte sich das Amt des Schiedsmannes, wie es heute immer noch in vielen Bundesländern als Organ der Rechtspflege angewandt wird. Dieser soll durch Schlichtung leichte zivilrechtliche und strafrechtliche Verfahren vor Gericht vermeiden.


Unter welcher Zuständigkeit und Weisung arbeiten Schiedsleute?
Schiedsfrauen und Schiedsmänner sind Organe der Rechtspflege, sie sind ehrenamtlich tätig. Mit Ausnahme von Aufsichtsmaßnahmen, sind sie an keine Weisungen gebunden. So kann eine unparteiische und gerechte Amtsführung sichergestellt werden. Die Schiedsleute unterliegen der Aufsicht der Justizbehörden. Die Aufsichtsmaßnahmen dienen dazu, den Schiedsfrauen und Schiedsmännern zur ordnungsgemäßen Führung ihres Amtes anzuhalten.


Wie werde ich Schiedsmann? Welche Kenntnisse muss ich haben?

Schiedsleute müssen nach ihrer Persönlichkeit und ihren Fähigkeiten für das Amt geeignet sein. Dies bedeutet, dass die Schiedsleute ein Maß an Lebenserfahrung, Menschenkenntnis und Allgemeinbildung mit ins Amt bringen. Schiedsleute müssen vertrauenswürdig sein, und die Zeit haben, die ein Ehrenamt mit sich bringt. Ist die Amtsdauer von fünf Jahren beendet, oder gibt ein Schiedsmann sein Amt vorzeitig auf, so wird die Stelle öffentlich bekannt gemacht. Die Gemeindevertretung, bzw. der Amtsausschuss beschließt dann unter den Bewerbern und Vorgeschlagenen den neuen Amtsinhaber. Ein Amtsinhaber kann nach Ablauf der Amtszeit immer wieder in seinem Amt bestätigt werden und das Amt für weitere fünf Jahre ausüben.

Welche gesetzlichen Grundlagen regeln das Schiedswesen?
Das Schiedswesen ist in der Schiedsordnung für das Land Schleswig-Holstein vom 10. April 1991 und in weiteren Verwaltungsvorschriften geregelt.

Was kostet die Beauftragung eines Schiedsmannes?
Die Gebühren und der Aufwand, die mit der Beauftragung des Schiedsmannes entstehen, fallen im Vergleich zur Durchführung eines Gerichtsverfahrens sehr gering aus. Beauftragt man in Streitigkeiten einen Schiedsmann fallen Grundgebühren von 20 € an. Ist der Fall besonders umfangreich, kann die Gebühr auf bis zu 75 € erhöht werden. Zudem werden die Auslagen des Schiedsmannes berechnet. Konnte der Schiedsmann erfolgreich eine Einigung erzielen, wird eine Gebühr von weitern 20 € fällig. Durch die Möglichkeit der kostengünstigen, schnellen und einfachen Lösung von Streitigkeiten ist das Schlichtungsverfahren dem Gerichtsverfahren vorzuziehen.

Wer ist für mich zuständig?
In Schlichtungsverfahren ist immer der Schiedsmann zuständig, in dessen Amtsgebiet der Antragsgegner wohnt.

Die Insel Sylt ist in zwei Schiedsamtsbezirke eingeteilt:

Gemeinde Sylt
Schiedsmann
Herr Volker Frenzel
Lüüvwai 4
25980 Sylt / Keitum
Tel.: 0 46 51 – 93 60 01

Stellvertretender Schiedsmann
Peter Nelke
Theodor-Heuss-Str. 16,
25980 Sylt / Westerland,
Mobil: 0172 - 45 300 95

Amt Landschaft Sylt für die Gemeinden Hörnum (Sylt), Kampen (Sylt), List auf Sylt und Wenningstedt-Braderup (Sylt)
Schiedsmann
Herr Horst Allmendinger
Süder Wung 16d
25996 Wenningstedt-Braderup (Sylt)
Tel.: 0 46 51 – 4 64 22

Stellvertretende Schiedsfrau
Frau Beate Waltraud Weiß-Otten
Schulstr. 3
25997 Hörnum (Sylt)
Tel.: 0 46 51 - 2 99 94 77

Es bestehen Aufnahmequoten für die einzelnen Bundesländer. Diese legen fest, welchen Anteil der Asylbewerber jedes Bundesland aufnehmen muss und werden nach dem sogenannten "Königsteiner Schlüssel" festgesetzt. Er wird für jedes Jahr entsprechend der Steuereinnahmen und der Bevölkerungszahl der Länder berechnet. Für das Land Schleswig-Holstein liegt diese Quote derzeit bei 3,38791% der Gesamtzahl an aufgenommenen Flüchtlingen im Bundesgebiet (Quelle: Bundesamt für Migration und Flüchtlinge). 
Dieser Quotenschlüssel wird bis auf die kommunale Ebene heruntergerechnet und auf dieser Basis werden die Flüchtlinge aus den Erstaufnahmeeinrichtungen der Länder über die Kreise auf die kommunale Ebene verteilt. Der Kreis Nordfriesland erhält 5,8 % der Zuweisungen des Landes. Für die Kommunen besteht eine Unterbringungsverpflichtung, unabhängig davon ob es sich um eine touristisch geprägte Region handelt oder ob Wohnraumleerstände vorhanden sind. Der Insel Sylt (Gemeinde Sylt und Amt Landschaft Sylt) werden von der Kreisquote 10,97 % zugewiesen.

Es bestehen Aufnahmequoten für die einzelnen Bundesländer. Diese legen fest, welchen Anteil der Asylbewerber jedes Bundesland aufnehmen muss und werden nach dem sogenannten "Königsteiner Schlüssel" festgesetzt. Er wird für jedes Jahr entsprechend der Steuereinnahmen und der Bevölkerungszahl der Länder berechnet. Für das Land Schleswig-Holstein liegt diese Quote derzeit bei 3,38791% der Gesamtzahl an aufgenommenen Flüchtlingen im Bundesgebiet (Quelle: Bundesamt für Migration und Flüchtlinge).

Dieser Quotenschlüssel wird bis auf die kommunale Ebene heruntergerechnet und auf dieser Basis werden die Flüchtlinge aus den Erstaufnahmeeinrichtungen der Länder über die Kreise auf die kommunale Ebene verteilt. Der Kreis Nordfriesland erhält 5,8 % der Zuweisungen des Landes. Für die Kommunen besteht eine Unterbringungsverpflichtung, unabhängig davon ob es sich um eine touristisch geprägte Region handelt oder ob Wohnraumleerstände vorhanden sind. Der Insel Sylt (Gemeinde Sylt und Amt Landschaft Sylt) werden von der Kreisquote 10,97 % zugewiesen.

Die Möglichkeiten zu helfen sind vielfältig. Jeder kann sich auf seine Weise engagieren. Ob über Sachspenden oder aber durch ehrenamtliches Engagement.

Wenn Sie sich ehrenamtlich engagieren möchten, nehmen Sie bitte Kontakt zu Frau Haltermann, als Koordinatorin, auf. Sie erreichen Frau Haltermann am Besten per Mail unter tina.haltermann[at]gemeinde-sylt.de oder telefonisch unter 04651/851-540 (Mailbox, Rückruf folgt). Frau Haltermann kann Sie umfassend über die Möglichkeiten des ehrenamtlichen Engagements informieren oder Ihnen Mitteilen wo noch Hilfe benötigt wird.


Bekleidung, Kindersachen, Handtücher, Bettwäsche, Bücher, Spielsachen, Küchenzubehör, Geschirr:
AWO Westerland
Kirchenweg 26 (altes Mutter-Kind-Kurhaus)
Bürozeiten: Montags bis Freitags
von 9.00 – 12.00 Uhr.
Telefon: 04651 / 22325
Annahme nach Absprache und jeden Freitag zwischen 13:30 – 16.00 Uhr

Alles rund ums Baby
Umstandskleidung, Babykleidung bis Gr. 98, Zubehör
UND
Schulranzen-Schulmaterial-Sportsachen/Sportschuhe für Kinder
Babyboutique
Haus Bonifatius
Käpt’n Christiansen Str.10
mittwochs ab 16.00 Uhr ist jemand vor Ort.
Ansprechpartner: Claudia Wolters, Johanna Erken: Facebook oder johannie[at]web.de

 

Fahrräder
Organisation über Danica Jansen, Kontakt über Facebook oder jansen[at]sylter-unternehmer.de
Möbel, Elektrogeräte, Küchen und sonstige Einrichtungsgegenstände
Werkstatt 36
Keitumer Landstraße 36
25980 Sylt / Tinnum
Öffnungszeiten Montag bis Freitag von 9.00 – 17.00 Uhr,
telefonisch für Termin- und weitere Absprachen von 9:00 – 12:00 (auch AB)
Telefon.: 04651/83 57 381
Bitte Möbelspenden nicht direkt zur Werkstatt 36 bringen, sondern vorab einen Termin vereinbaren.

Die Möbel, Elektrogeräte, Küchen etc. werden von der Gemeinde Sylt bei Bedarf direkt bei der Werkstatt 36 für die Einrichtung von Flüchtlingsunterkünften abgerufen.
http://www.dw-suedtondern.de/bsi-sylt/was-wir-tun/werkstattladen.html

Spendenbox für Hygieneartikel
Budnikowsky Drogeriemarkt
Osterweg 2
25996 Wenningstedt-Braderup
Montag bis Samstag 08.30-20.00 Uhr
Sonntags ( Saisonbedingte Öffnungszeiten)

Sylter Tafel
Jeden Dienstag von 10.00 – 11.30 Uhr
Evangelisches Gemeindezentrum
Kirchenweg 37
25980 Sylt / Westerland
Jeden Donnerstag von 15.00 – 16.30 Uhr
Katholisches Gemeindezentrum
Elisabethstrasse 23
25980 Sylt / Westerland

Bitte richten Sie Ihr Wohnraumangebot schriftlich an das Kommunale Liegenschafts-Management KLM.


Per Post:


Kommunales Liegenschafts-Management
der Gemeinde Sylt
Hebbelweg 2
25980 Westerland

oder per Mail an:
kundenbetreuung[at]klm-sylterwohnen.de


Bitte fügen Sie Ihrem Wohnraumangebot den Auskunftsbogen für externe Vermieter bei und nach Möglichkeit eine Grundrisszeichnung. Die Angabe Ihrer Mietpreisvorstellung ist für die Prüfung des Angebotes unverzichtbar.

 

Montag:        10:00 – 12:00 Uhr
Dienstag:      geschlossen
Mittwoch:      10:00 – 11:00 Uhr
Donnerstag:   13:30 – 14:30 Uhr
Freitag:          10:00 – 11:00 Uhr

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